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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Transrotor Dark Star Silver Shadow - Seite 3 / 4


Bicolor

Der POM-Teller selbst wird einfach auf den Kragen des Lagerdorns aufgesetzt. An seiner Unterseite sind fünf ebenfalls auf Hochglanz polierte Gewichte angebracht – es gibt wahrscheinlich auf der Welt wenig beruhigendere Anblicke als ein sich ruhig drehender Transrotor-Plattenteller mit hängenden Gewichten. In Sachen Kontrastprogramm setzt man konsequenterweise auf den schon erwähnten SME-M2 in der neunzölligen Variante, dem würdigen Nachfolger des schon lange legendären SME 3009, der geschickt modernste Lagertechnik in ein an seine Ahnen gemahnendes Design integriert und zudem für das gebotene Maß an Technik und Klang immer noch auf der absolut bezahlbaren Seite bleibt: Im Set kostet der Arm 1.260 Euro – das ist natürlich teurer als die handelsüblichen OEM-Tonarme, aber immer noch weit unter den fast schon nicht mehr bezahlbaren Spitzentonarmen, ohne allzu weit hinter deren Qualität hinterherzuhinken. Wo wir gerade bei Preisen sind: Das Laufwerk kostet nackt 2.900 Euro, in einer Konfiguration mit dem Tonabnehmer Merlo und dem SME 4.800 Euro. Unser Testgerät hat dazu noch die externe Motorsteuerung bekommen und ein Upgrade auf das Merlo Reference, das sich in meinem Gedächtnis als Allround- Tonabnehmer auf höchstem Niveau festgesetzt hat. Natürlich habe ich neben den Silver Shadow den Fat Bob S und den Dark Star Reference gestellt.

Und – welch Überraschung! – alle drei Laufwerke sind sehr gut. Auch von der klanglichen Orientierung liegen keine Welten zwischen den Laufwerken, bei denen wir auch mal munter die Tonarme gewechselt haben: Der Fat Bob S klingt etwas kantiger und schärfer, während der Dark Star Reference verbindlicher als der Silver Shadow musiziert. Alle drei sind sie im Bass im Verhältnis zu ihrer Baugröße sehr wuchtig, verfügen über ein präzises Timing im Bass, wo bis zu sehr tiefen Frequenzen auch saubere Ortbarkeit herrscht. Der Dark Star Silver Shadow findet die Balance zwischen Präzision und runder Spielweise in einer sehr gefälligen Weise – wenn nötig, kann er auch mal richtig zubeißen, musiziert aber ansonsten hoch elegant mit viel Legato und Ruhe. Sein Timbre über den ganzen Frequenzbereich ist neutral und ausgewogen mit einem gehörigen Schuss Glanz in den Höhen, den wir zum Teil auch dem SME-Tonarm zuordnen können – mit einem Jelco oder Rega wird’s nach oben hinaus noch etwas verbindlicher, das ist aber dann wie so oft Geschmackssache. In diesen Gesamteindruck muss man natürlich immer das Transrotor Merlo Reference einrechnen, das wie immer hervorragend spielt und verblüffend gutmütig auf die unterschiedlichsten Tonarme reagiert – hier haben wir schon ganz andere Mimosen gesehen! Die getestete Kombination ist uneingeschränkt langzeittauglich.

Preis: um 5580 Euro

Transrotor Dark Star Silver Shadow


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 20.09.2013, 14:23 Uhr