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Kategorie: Plattenspieler, Tonarme

Systemtest: turntables.lt S1 Starling, tonearms.lt Reed 3Q - Seite 4 / 6


Ostsee mal anders

Das Tellerlager steckt in einer dicken Edelstahlhülse und ist von klassischer Bauart, will sagen: Die Achse (Stahl) ist am Subteller befestigt, die Lagerhülse (ebenfalls Stahl) in besagter Edelstahlhülse. Eine Keramikplatte bildet deren Boden, dagegen läuft eine an der Achse befestigte Stahlkugel. Mit neun Millimetern ist der Durchmesser eher gering, dafür produzieren die kleinen Reibflächen aber auch wenig Geräusche. Der Plattenteller ist eine aus zwei Lagen Messing und einer dazwischen angeordneten Acrylplatte verschraubte Konstruktion. Der außen am Rand aufgebrachte Reifen suggeriert mehr Dicke, als tatsächlich vorhanden ist, aber trotzdem wiegt der Teller satte zehn Kilo – Messing ist halt erheblich schwerer als das übliche Aluminium (genauer gesagt: etwa dreimal so schwer). Die Bedämpfung durch die Acryleinlage funktioniert ausgezeichnet; tatsächlich klingelt dieser Teller so wenig, dass der Einsatz einer Matte hier nicht unbedingt erforderlich ist. Die dicke Gummimatte jedenfalls, die Andrejs mir zum Testgerät dazu gab, war bei mir alsbald arbeitslos. Die Messingteile – dazu gehört auch die äußerst massive Tonarmbasis – sind zum Schutz vor Korrosion lackiert, und dabei hätten Jonas Jakutis und seine Mannen ruhig etwas sorgsamer zu Werke gehen können: Die Oberflächengüte der Metallteile hätte ruhig etwas höher ausfallen können.

Das Stichwort „Subteller“ fiel schon, und hier wird’s interessant: Der eigentliche Plattenteller hat unten eine kleine Ausdrehung, in die präzise der etwa acht Zentimeter durchmessende Subteller passt. Der Teller wird also einfach mit der nur etwa einen Millimeter tiefen Aussparung auf den Subteller gestülpt – Montage erledigt. Dadurch ergibt sich eine effektive Entkopplung des Tellers (und des Mitteldorns, der ebenfalls direkten Kontakt mit der Schallplatte hat) vom Lager – clevere Konstruktion, kannte ich so noch nicht. Interessante Details hat der Kollege rechts hinten, der „Reed 3Q“, jede Menge zu bieten. Und bei allem Respekt für das potente Laufwerk: Der Tonarm stiehlt ihm in dieser Kombination – zumindest optisch – eindeutig die Show. Es gibt den Arm in einer Vielzahl von Versionen; der Spaß beginnt als „Reed 2A“ in neun Zoll Länge bei 2.440 Euro. Bei uns ist’s ein Zwölfzöller mit goldenen Metallteilen. Letzteres muss nicht sein, alternativ geht das auch in Weiß, Schwarz oder Mattsilber rhodiniert. Letzteres sieht übrigens unglaublich klasse aus, kostet aber nochmals 730 Euro Aufpreis. Der Arm verfügt über eine kardanische Lagerung, wirkt optisch sehr stimmig, und die Wahrscheinlichkeit, dass Vidmantas Triukas noch nie einen Triplanar und einen DaVinci gesehen hat, würde ich für eher gering erachten. Bei der Verarbeitung zeigen sich zwei Dinge.

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turntables.lt S1 Starling


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tonearms.lt Reed 3Q


01/2011 - Holger Barske

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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 04.01.2011, 11:40 Uhr
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