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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: VPI Scout II - Seite 3 / 4


Mit scharfen Augen

Das Armrohr besteht nicht mehr wie früher aus zwei ineinander gesteckten Rohren, sondern ist inzwischen einteilig und läuft konisch zu. Von innen ist das Rohr mit einer zähen Bedämpfungsmasse beschichtet, die für absolute Ruhe sorgt. Die auf einem aufragenden Dorn ruhende Lagerkuppel kann bei Bedarf mit einem hochviskosen Silikonöl bedämpft werden. Die Auflagekraft wird über das hängende Gegengewicht eingestellt, die Feinjustage erfolgt über ein hinten in das Rohr eingeschraubtes Zusatzgewicht. Zum Ausbalancieren leichterer Tonabnehmer gibt es ein weiteres Gewicht fürs Headshell – das wir auch gut gebrauchen konnten. Die laterale Balance wird über einen verdrehbaren Kragen um den Drehpunkt des Arms verstellt. Höhenverstellbar ist der JMW - 9 T auch; das funktioniert mittels Rändelmutter und Klemmung auch recht sicher und komfortabel, allerdings nicht „on-the-fly“. Die Tonarmkäbelchen werden wie gewohnt in einem eleganten Bogen oben aus dem Arm herausgeführt und per Lemostecker mit dem Cinch-Terminal verbunden. Die ebenfalls hier angebrachte Antiskatingeinrichtung mit Faden und Umlenkhebel ist inzwischen zwar serienmäßig und funktioniert auch dementsprechend. Dennoch: An der immer noch etwas kruden Ausführung erkennt man nach wie vor deutlich, was VPI-Chef Harry Weisfeld von Antiskating hält.

Die Zarge ist die bekannte, schwarz lackierte MDF-Platte mit unten angeschraubter Stahlplatte, die ihren Teil zu den immerhin 18 Kilogramm Gesamtmasse beisteuert. Die Füßen sind die bekannten Metallkegel mit den eingepressten Stahlkugeln in der Spitze. Allerdings hat man ihnen am Übergang zur Zarge eine dämpfende Schicht verpasst. Aufgepasst also bei der Nivellierung des Laufwerks: Allzu schnell hat diese Bedämpfung den Kontakt zur Basisplatte verloren – bei einer einigermaßen ebenen Unterlage sollte das aber kein Problem sein. Sitzt man vor dem VPI Scout II, dann wirkt er schon einmal sehr solide, mächtig und vertrauenerweckend. Der deutlich dickere Metallteller führt dazu, dass man sich fast einem der ganz großen VPI-Laufwerke gegenüber wähnt. Der akustische Eindruck tut ein Übriges dazu. War der alte Scout schon ein sehr ausgewogener Plattenspieler mit viel Übersicht und Ruhe, so kann das neue Modell in diesen Punkten locker noch ein oder zwei Schippen drauflegen. Sei es der modifizierte Antrieb, der große Teller, der neue Arm oder alles zusammen: So spielt ein erwachsener Plattenspieler. Wohlsortiert, souverän und bei aller Kraft immer kontrolliert. Klar, der enorm tief reichende Bassbereich beeindruckt gewaltig, die Durchzugsstärke bei dynamisch fordernder Musik ebenso – aber mir hat vor allem die Lässigkeit imponiert, mit der der Scout II agiert.

Preis: um 2400 Euro

VPI Scout II


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Autor Thomas Schmidt
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Datum 04.10.2010, 13:33 Uhr