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Kategorie: Röhrenverstärker

Einzeltest: Trafomatic Audio Evolution One


Weniger ist mehr

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Vier Watt Ausgangsleistung? Und das soll klingen? Um es kurz zu machen, die Fragen lassen sich leicht beantworten: Reicht. Und: ja

Trafomatic ist eine Marke, die wir zum ersten Mal in der LP testen. Nun ja, zumindest fast, denn ein Gerät von Trafomatic haben wir schon einmal getestet. „Jetzt redet er wirr“, wird der Leser nun allgemein denken – während ganz wenige sich wissend lächelnd zurücklehnen, weil ihnen klar ist, was ich meine. Zwischen dem serbischen Verstärkerhersteller Trafomatic und der Wiener Lautsprechermanufaktur gab es nämlich mal eine Kooperation, die es den Wienern erlaubte, einige Verstärkermodelle der Serben unter dem WLM-Label zu verkaufen. Die geneigten Leser erinnern sich vielleicht an den hübschen EL34-Verstärker, den wir damals mit einer ebensolchen WLM-Standbox im Set getestet haben. Der heutige elegante Evolution aus dem Trafomatic-Sortiment entspricht dem damaligen WLM Sonata noch am ehesten, wenn sich auch die Mühlen weitergedreht haben, wie man nicht nur am geänderten Design sehen kann. Aber fangen wir doch einmal an einem sinnvollen Punkt an, nämlich am Anfang. Sasa Cokic betreibt Trafomatic nun schon eine ganze Weile. Wie der etwas pragmatische Name der Firma schon erahnen lässt, hat man zu Beginn ausschließlich Trafos für andere Hersteller geliefert, die schnell weltweit einen sehr guten Ruf erworben haben. Der nächste Schritt war dann die Auftragsfertigung kompletter Röhrenverstärker (siehe oben) und schließlich der Aufbau eines Produktportfolios unter eigenem Namen.

Und das Sortiment ist inzwischen wirklich ein beeindruckendes: Etliche Voll, Vor- und Endverstärker mit den unterschiedlichsten Röhrenbestückungen lassen keinen Wunsch offen. Der deutsche Vertrieb Audio-Offensive hat uns den „Evolution One“ ans Herz gelegt (und gleich in einen Karton gepackt). Nominell ist dieser Vollverstärker trotz seines wuchtigen Aussehens der Schwächste im Sortiment. Die Ausgangsleistung liegt laut Hersteller bei satten 4 Watt pro Kanal, und das ist für eine 2A3 schon hoch gegriffen. Zum Vergleich: Eine seit Jahren in meinem Besitz befindliche 2A3-Endstufe habe ich mit 2,8 Watt pro Kanal gemessen. Trafomatic empfiehlt daher auch dringend den Einsatz von Röhren aus aktueller Fertigung, denn alte Schätzchen könnten die „heiße“ Auslegung der Schaltung nicht sehr lange überleben. In unserem Testverstärker waren Goldplate 2A3 verbaut. Der Evolution One ist natürlich ein reiner Class-A-Verstärker ohne Gegenkopplung. Die Treiberstufe wird von zwei Doppeltrioden vom Typ ECC81 gebildet, während die Siebung der Hochspannung ebenfalls in Röhrentechnik erledigt wird. Die verwendete 5U4G-Gleichrichterröhre ist direkt beheizt. Da an einem solchen Verstärker natürlich sehr oft Lautsprecher mit einem extremen Wirkungsgrad hängen, ist Nebengeräuschfreiheit essenziell. Diverse Maßnahmen sorgen für optimale Werte in diesem Bereich.

Preis: um 2495 Euro

Trafomatic Audio Evolution One


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Datum 31.05.2018, 09:54 Uhr