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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Protector – Summon the Hordes (???)


Protector – Summon the Hordes

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Herrlisch mit s! Die Pott-Recken Protector sind zurück – und zwar so rischtisch schön oldschoolig. Das gilt für die Mucke ebenso wie den erfreulich unbassigen Sound. Protector versuchen hier nicht, mit möglichst viel Wall-of-Sound- Chi-Chi alles plattzuwalzen, sondern setzen auf schneidende Highspeed-Hackbrett-Attacken und ein knackiges Schlagzeug, dessen Bassdrum sich ganz entgegen dem Metaltrend eher nach Holzlöffel auf Plastikschüssel denn nach nassem Waschlappen auf Betonwand anhört. Dass der Sound dabei einigermaßen transparent geraten ist und man sogar den Bass heraushören kann, erhöht die Freude. Ja, das Ganze klingt verhältnismäßig flach, aber das war ja um 1990 auch nicht anders. Und darum geht´s hier ja schließlich. Musikalisch finden sich mehr Elemente aus „Urm the Mad“-Zeiten (und davor) als von „A Shedding of Skin“ wieder – ich hätte es mir zwar andersherum gewünscht, aber man kann nicht alles haben. Man bewegt sich durchgängig im oberen Midtempo- und Uptempo-Bereich, durchsetzt von treibenden Midtempo-Passagen wie in „Realm of Crime“. Der große Verdienst der Altmetaller ist es jedoch, Riffs und Songstrukturen quasi einszueins von anno dunnemals ins Hier und Jetzt zu transportieren, ohne sie nach Wiederholung klingen zu lassen. Dazu kommen richtig gute Hooks und so einige geile Refrains mit Kultpotenzial.

Und damit meine ich nicht nur den der Stampfnummer „The Celtic Hammer“, der sicher auf Konzerten zu den absoluten Highlights zum Mitgrölen und Restmatte-fliegen-lassen avancieren dürfte. „Summon the Hordes“ ist also Programm.

Fazit

Danke für diese Zeitreise in die goldene Zeit des Metal! Eine der besten Comeback-Scheiben des Genres.
Protector – Summon the Hordes (???)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
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Autor Michael Bruss
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Datum 08.10.2019, 11:58 Uhr