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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Bobby Hutcherson – Dialogue (Blue Note)


Bobby Hutcherson – Dialogue

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Zunächst ein Wort zur Einordnung von „Dialogue“ in die Discografie Bobby Hutchersons. Es handelt sich nicht – wie oft zu lesen ist – um sein Debüt-Album, denn das nahm er bereits 1963, also zwei Jahre zuvor auf. Aus welchem Grund „The Kicker“ erst 26 Jahre später veröffentlicht wurde, entzieht sich meiner Kenntnis, fest steht allerdings, dass es für mein Empfinden ein weitaus zugänglicheres Werk ist als „Dialogue“. Stets um Evolution am Vibrafon bemüht, nahm er den avantgardistischen Stil seiner befreundeten Kollegen Eric Dolphy und Archie Shepp auf und entwickelte zusammen mit dem Pianisten Andrew Hill seine eigene Sichtweise auf die Dinge. Zusammen schufen sie dabei einen Klassiker, der sowohl die Kritiker als auch das Publikum mehr als überzeugt hat; folgerichtig gibt es nach langer Zeit wieder eine produktions- und klangtechnisch tadellose Neuauflage auf Vinyl. Neben Hutcherson stehen in erster Linie Freddie Hubbard (Trompete) und Sam Rivers (Saxofon/Klarinette/Flöte) im Fokus der Session. Insbesondere auf den beiden Andrew-Hill-Nummern „Catta“ und „Les Noires Marchent“ spielen sie manchmal hart an der Grenze des Avantgarde zum Free Jazz. Vervollständigt wird das Sextett von Richard Davis am Bass und Joe Chambers am Schlagzeug; von diesem stammen die Stücke „Idle While“ und „Dialogue“.

Vor allem auf der titelgebenden Nummer erzeugt Bobby Hutcherson glockengleiche Klänge auf seinem Vibrafon und macht deutlich, dass er derjenige ist, der die weitere Zukunft dieses Instruments im Jazz entscheidend beeinflussen sollte. Das abschließende „Ghetto Lights“ schmeichelt sich mit seinem relaxten Ton auch in die Gehörgänge der Jazz-Traditionalisten.

Fazit

Eines der bedeutendsten Alben in der Geschichte des Avantgarde-Jazz.
Bobby Hutcherson – Dialogue (Blue Note)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Ralf Henke
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Datum 13.09.2013, 09:09 Uhr