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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Eric Dolphy – Out to Lunch (Blue Note)


Eric Dolphy – Out to Lunch

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Mehr noch als bei der ebenfalls in diesem Heft rezensierten Platte von Bobby Hutcherson, der auch auf „Out to Lunch“ eine entscheidende Rolle spielt, sollte der Käufer ausgewiesener Anhänger der avantgardistischen Spielart des Jazz sein. Dann allerdings eröffnet sich eine Welt; nicht umsonst zählt das 1964 entstandene Album zu den absoluten Highlights dieser Musikrichtung und wird vom britischen Musikmagazin „The Wire“ auf seiner ominösen Liste „100 Records That Set the World on Fire (While No One Was Listening)“ geführt. Eric Dolphy webt hier gleichsam die Fäden zusammen, die von seinen Mentoren Ornette Coleman, John Coltrane und Charles Mingus gesponnen wurden, und vollführt auf seinen Instrumenten – Altsaxofon, Bassklarinette und Flöte – waghalsige Mannöver, wie man sie in dieser Intensität selten zu hören bekommt. Seine Mitspieler stehen ihm dabei in nichts nach, vor allem Freddie Hubbard folgt mit der Trompete den verschnörkelten Pfaden, die Eric Dolphy auf seinen fünf Eigenkompositionen ausgelegt hat. Neben Bobby Hutcherson am Vibrafon, der auf „Straight Up and Down“ ein umwerfendes Solo hat, nehmen auch Richard Davis am Bass und Anthony Williams am Schlagzeug an der Session teil, auf der die Konventionen des Bop weit zurückgelassen werden; dennoch wird der Abstand zum Free Jazz gewahrt, denn dafür klingt es einfach noch zu strukturiert.

„Hat and Beard“ zeigt direkt auf, wohin die Reise geht, und Eric Dolphy entlockt der von ihm im Jazz etablierten Bassklarinette das gesamte Spektrum der damit erzeugbaren Töne, die aufgrund der guten Klangqualität ebenso unter die Haut gehen wie die herrlich geblasene Flöte auf „Gazzeloni“.

Fazit

Der finale Höhepunkt in Eric Dolphys kurzen, aber grandiosen Karriere.
Eric Dolphy – Out to Lunch (Blue Note)


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Autor Ralf Henke
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Datum 17.09.2013, 10:34 Uhr
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