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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Dillon - The Unknown (Bpitch Control)


Dillon - The Unknown

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Da ist sie wieder, diese überaus spannende Brasilianerin namens Dominique Dillon de Byington. Über den Vorgänger dieses zweiten Albums aus dem Jahre 2011 namens „This Silence Kills“ habe ich an dieser Stelle seinerzeit sehr warme Worte verloren, und als Stammleser finden Sie die Platte bei mir bis heute öfter unter „Gespieltes“. Mit „The Unknown“ wird’s nicht viel anders sein. Auch hier kultiviert die Künstlerin ihren einzigartigen Mix aus düsteren elektronischen Sound-Landschaften und ihrem ausdrucksstarken, unverwechselbaren Organ, das einen ganz speziellen Platz zwischen Kleinmädchenstimme und Reibeisen hat. Bereits der Titeltrack zu Beginn stellt eine veritable Herausforderung für die Bassfähigkeiten Ihres Setups heraus, all das Düstere und Schwere veschwindet jedoch, sobald Dillons Stimme förmlich erstrahlt. „A Matter of Time“ wartet erstmals mit hübschem Klaviereinsatz auf, der untergelegte pluckernde Electro-Beat sorgt aber zuverlässig dafür, dass das Ganze nicht zu hübsch wird. „The Unknown“ lebt vom ständigen Kontrast zwischen düsteren Industrial-Anleihen und einer sehr warmen und vollen Bassbegleitung auf der einen Seite, Klavier und Stimme wirken demgegenüber geradezu engelsgleich. Das Ganze erhält sich eine sparsame Brüchigkeit, und eingängige Melodielinien gibt’s auch noch.

„The Unknown“ ist nicht nur was für entspannte Abende auf dem Sofa, je nach Intensität des schwergewichtigen Unterbaus gibt’s durchaus Tanzbares. Tönen tut‘s zudem ausgezeichnet. Untenherum kräftig und sauber, die Stimme schön freigestellt und bestens fokussiert. Die Platte ist makellos gefertigt und rauscht und knackst extrem wenig, fürs Auto liegt eine CD bei.

Fazit

Reduziert, melancholisch, großartig – zudem klingt‘s ausgezeichnet
Dillon - The Unknown (Bpitch Control)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 25.08.2014, 12:23 Uhr