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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Panzerballett - X-Mas Death Jazz (Gentle Art of Music)


Panzerballett - X-Mas Death Jazz

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Ein bisschen traurig bin ich ja schon, dass ich diese Platte erst zur Januar-Ausgabe in den Händen halten kann. Ich hätte Sie Ihnen nämlich sehr gerne schon zur Weihnachtszeit empfohlen – so Sie denn avantgardistischen Klängen aufgeschlossen gegenüberstehen und Ihnen beim Gedanken an eine Metal-Weihnacht eher das Herz aufgeht als ein Schaudern über den Rücken läuft. Denn das, was das Panzerballett, eine Combo aus absolut erstklassigen Jazzmusikern aus dem Münchner Umfeld, das hier von einigen Gastmusikern begleitet wird, abliefert, ist schlicht und einfach famos. Der Name Panzerballett ist Programm und in der Tat ungewöhnlich treffend: Die Grazie des Balletts (Jazz) mit Panzern (Metal-Gitarren) umzusetzen, ist eine Kunst, die das Quintett so gut versteht wie niemand anderes. Dass hierbei Weihnachtsklassiker neu vertont werden, nehme ich gerne zum Anlass zu betonen, dass, auch wenn solche Platten gerne mal als lustiges Kuriosum angesehen werden, man sich dieses Urteils im Fall von „X-Mas Death Jazz“ eindeutig verwehren muss. Das Album ist eine mehr als ernst zu nehmende musikalische Reflexion über Standards, die aus einem Nicht-Jazz-Umfeld stammen. Die Umsetzung gelingt dabei kongenial gut, ist musikalisch zu 100 % perfekt gespielt und lockt mir ein ums andere Mal ein verzücktes Grinsen ins Gesicht. Wenn bei „Little Drummer Boy“ die parallel intonierte vokale Begleitung der hammerhart gespielten Gitarren in einer unvorhersehbaren Abfolge alle Erwartungen durchbricht, dann kann man sogar mal in ein lautes Lachen ausbrechen. Einziges Manko der Scheibe ist der leider etwas dumpfe Sound, hier hätte ich gerne etwas mehr Brillanz gehört.



LP

A1 White Christmas

A2 Kling Glöckchen

A3 Little Drummer Boy

A4 Es Kommt Bald


B1 Last Christmas

B2 Rudolph, The Red-Nosed Reindeer

B3 For Whom The Jingle Bells Toll

Panzerballett - X-Mas Death Jazz (Gentle Art of Music)


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Datum 20.03.2019, 11:58 Uhr
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