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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Harry Belafonte Sings the Blues (Impex Records)


Harry Belafonte Sings the Blues

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Wer über eine HiFi-Anlage verfügt, deren Preis den Rahmen des Vernünftigen überschreitet – was im Kreise der Leserschaft vermutlich einige Male vorkommt –, der sollte sich keinesfalls in Zurückhaltung üben, wenn es um den Erwerb von Material geht, um das Equipment auch wirklich bis ins Letzte auszureizen. Mit dem vorliegenden Album hat man mal wieder die Gelegenheit, die Sammlung von besonders gut klingenden Meilensteinen um ein wertvolles Stück zu erweitern. Die auf 2000 Stück limitierte Impex-Edition auf zwei 180-Gramm-Vinyls, die selbstverständlich 45 Umdrehungen benötigen, klingt dermaßen gut, dass man es nicht fassen möchte, dass die Aufnahme vor nunmehr 54 Jahren stattfand und trotzdem mehr Wärme, Tiefgang, Dynamik und Feinzeichnung bietet als so ziemlich alles, was heutzutage als audiophil angeboten wird. Harry Belafonte trägt auf seiner ersten Stereo-Aufnahme elf Stücke vor, die zwar mit dem Blues-Label etikettiert sind, tatsächlich sind es aber nur zwei Titel, die als solcher bezeichnet werden können: „In the Evenin‘ Mama“ und „Cotton Fields“ (beide von C. C. Carter komponiert). Die anderen neun Stücke müsste man eher als Ballade oder Slow-Pop mit Blues-Feeling bezeichnen, was aber letztendlich auch egal ist, denn sie alle werden durch Harry Belafontes traumhaftes Organ zu echten Perlen geformt.

Wie er „God Bless the Child“ tonnenweise mit Gefühl anreichert, am Ende von „Losing Hand“ die Stimme erhebt oder auf „Fare Thee Well“ in die tiefsten Tonlagen hinabsteigt, das ist so schon eine Klasse für sich – in der hier gebotenen Klangqualität hat das etwas Ewiges, was meine Ohren niemals wieder vergessen werden. 

Fazit

Die werde ich jetzt immer auflegen, um Gäste zu beeindrucken
Harry Belafonte Sings the Blues (Impex Records)


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