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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Jackson Browne - Standing In The Breach (Inside Recordings)


Jackson Browne - Standing In The Breach

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Gewiss, Jackson Browne ist im Großen und Ganzen ein amerikanisches Phänomen. Dort seit Jahrzehnten als unverbesserlicher Gutmensch bekannt und verehrt, hatte seine musikalische Bedeutung seit dem legendären Album „Running on Empty“, 1977 während einer Tour im Bus, in Hotelzimmern, hinter der Bühne und an anderen ungewöhnlichen Orten aufgenommen, ihren Zenit. Wer Browne damals mochte, dem wird auch „Standing In The Breach“ gefallen. Das hat mehrere Gründe. Erst einmal klingt er mit 66 noch genauso wie damals. Das können nicht viele Künstler in diesem Alter von sich behaupten. Zweitens ist er immer noch der ewige Mahner, der immer den Finger in die Wunden der Welt legt, der die Menschen zum Nachdenken anregt und zum Mitmachen motiviert – mithin ja die zentrale Funktion eines echten Liedermachers. Schöne Melodien schreiben kann er außerdem auch noch, wie fast alle der zehn Titel beweisen. Musikalisch bewegt sich das Ganze im Rahmen dessen, was man von Jackson Browne kennt: Folkrock mit gelegentlichen Ausflügen in die Country-Ecke. Musikalisch ist „Standing in the breach“ ein deutlich friedlicheres Album als inhaltlich, die gefälligen Melodien und das wohlklingende Timbre der Stimme täuschen gerne darüber hinweg, dass der Mann mal so gar nicht zufrieden mit der Welt ist. Und wie klingt‘s? Nicht schlecht.

Halbwegs ausgewogen, nicht überragend dynamisch und mit durchaus nennenswerter Rauminformation gesegnet. Die zehn Titel verteilen sich auf zwei 180-Gramm-Scheiben im Doppelklappcover, außer Texten auf den Innenhüllen gibt’s keine Extras. Die Fertigungsqualität der Platten ist okay, vereinzelte Knackser sind tolerierbar.

Fazit

Schönes, routiniertes Album eines zweifellos großen Könners
Jackson Browne - Standing In The Breach (Inside Recordings)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 14.09.2015, 12:03 Uhr