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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Paul Chambers – Chambers‘ Music (Jazz Workshop)


Paul Chambers – Chambers‘ Music

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Der Bassist Paul Chambers gehörte in der kurzen Zeit seines Schaffens bereits zu den Großen an diesem Instrument. Für diese Aufnahme aus dem Jahr 1956 stellte er ein famoses Trio zusammen, das ihn bei der Aufnahme dieses Albums kongenial unterstützte. Kein Wunder, denn es bestand aus den Solisten John Coltrane am Tenorsaxofon, Philladelphia Joe Jones am Schlagzeug und Kenny Drew am Piano. Das Schicksal der Bassisten ist es, meistens hinter die Blas- und Tasteninstrumente zurücktreten zu müssen. So steht auf vier der insgesamt sechs Titel das Saxofon von Coltrane im Vordergrund, dennoch kann auch Chambers häufig sein Können zeigen. Den Bass spielt er bis auf eine Ausnahme in der Zupftechnik, nur bei „Easy To Love“ holt er seinen Bogen raus und sägt, was das Zeug hält. Die vier Meister ihres Fachs glänzen mit tollen Soli, sind aber auch im Zusammenspiel eine sehr homogene Truppe. Während auf der ersten Seite drei Genre-Standards zum Besten gegeben werden, dürfen auf Seite B bis auf den Drummer alle Mitspieler einen Song beisteuern, in dem sie naturgemäß ihr Instrument in den Vordergrund stellen. Mein persönlicher Favorit ist der letzte Titel des Albums, „Eastbound“, komponiert vom Pianisten Kenny Drew. Neben seinem Instrument darf auch Philly Joe Jones mit einem heißen Schlagzeugsolo dieser Session seinen Stempel aufdrücken.

Diese sorgsam remasterte Monoaufnahme lässt keine Wünsche offen, die Aufmachung ist, typisch für Produkte aus dem Hause Jazz Workshop, originalgetreu und wurde in Handarbeit ausgeführt – wo gibt es das heute noch. Diese Herstellungsweise kann man sich nur bei kleinen Auflagen leisten; dementsprechend ist dieses herrliche Stück Musik auf 500 Stück limitiert.

Fazit

Solider Hard Bop – limitiert und erstmalig seit 1956 auf LP
Paul Chambers – Chambers‘ Music (Jazz Workshop)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Ralf Henke
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Datum 19.04.2010, 12:51 Uhr