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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Roland van Campenhout – Somewhere in the Mountains (Meyer Records)


Roland van Campenhout – Somewhere in the Mountains

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Dass ich mich mit Roland van Campenhout bisher noch nicht großartig auseinandergesetzt habe – ein Fehler, wie ich zerknirscht zugeben muss. Vor allem weil er ja seit Jahren einer der Musiker ist, den Werner Meyer von Meyer Records protegiert – und der Mann weiß definitiv, was musikalisch wertvoll ist. Aber zurück zum großen alten Mann mit der Gitarre und dem knorrigen Äußeren. 74 Jahre ist er inzwischen alt, aber er scheint zu reifen wie guter Wein. Van Campenhouts Karrierebeginn lag schon in den 60er-Jahren, wo er erste Schritte mit belgischen Folkbands im weitesten Sinne unternahm, bis er in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts Mitglied der Band von Rory Gallagher wurde – übrigens ein anderer Großer, dessen Musik ich erst kürzlich so richtig für mich entdeckt habe. Leo Kottke und Ian Anderson sind andere große Namen im Who is Who der Musiker, mit denen der belgische Lokalmatador zusammengearbeitet hat. Ist er in Deutschland ein zwar bekannter Musiker, so muss er in seiner belgischen Heimat als Star gelten: 2008 belegte er mit seinem Album „Never Enough“ immerhin den zweiten Platz der dortigen Albumcharts – das muss man als alter Blueser erst einmal schaffen! Nun, von diversen Live-Alben einmal abgesehen , bei denen er als Mitspieler aufgetreten ist, ist dies nun mein erstes „reines“ van-Campenhout-Album. Und ich muss sagen: Ein guter Einsteig und eine willkommene Entdeckung.

Im Gegensatz zu so manchem Pseudo-Blueser ist dieser Mann so echt, wie er nur sein kann! Das beginnt damit, dass er seine oftmals erstaunlich jung klingende Stimme nicht zu einem künstlichen Röhren verstellt und endet noch längst nicht damit, dass er sein Gitarrenspiel „laufen lässt“ – oftmals hat man das Gefühl, dass er den musikalischen Augenblick einfach lebt und selbst neugierig ist, wo und wie es jetzt weitergeht. Und das neue Album „Somewhere in the Mountains“ ist ja auch so eine Art „Best-of“-Album und so eingespielt, wie Campenhout am besten ist: live. Dabei haben wir unterschiedliche Live-Situationen, die alle ihren Reiz haben: Zum einen ein Mitschnitt der Reihe, die Werner Meyer einfach bei sich zu Hause am Küchentisch in ganz kleiner Runde gemacht hat – sehr intim, sehr nah dran und immer wieder mit Gänsehautgarantie. Die zweite Scheibe ist hingegen einem regulären Konzert gewidmet, das van Campenhout in der Stammlocation von Meyer Records gegeben hat: im Theater „Der Keller“ in Köln. Hier ist man natürlich etwas weiter entfernt vom Künstler, dafür gibt es eine wundervolle Live-Atmosphäre mit begeistertem Publikum und allem, was dazugehört. Und dann wäre da noch die einfach mal so beigelegte DVD, die Ausschnitte von Konzerten zeigt, die Roland van Campenhout in den letzten Jahren gegeben hat. Ein umfangreiches Booklet komplettiert das überreich ausgestattete Album.

Das Mastering von den Pauler Studios ist gewohnt gut, die Pressqualität ebenso – was will man mehr?

Fazit

Fantastischer Querschnitt durch die Songs des belgischen Altmeisters, live und ungekünstelt
Roland van Campenhout – Somewhere in the Mountains (Meyer Records)


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 11.08.2019, 11:54 Uhr