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Topthema: Raumakustik verbessern
Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Sebastian Sternal Trio – Paris (Stockfisch Records)


Sebastian Sternal Trio – Paris

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Man kann ja nicht jeden kennen. Vom Sebastian Sternal Trio hatte ich bis jetzt noch nie etwas gehört, und so befürchtete ich bei Entgegennahme der LP aus dem Hause Stockfisch Records: soundtechnisch bestimmt erste Sahne, musikalisch wahrscheinlich belanglos. Wie falsch ich doch lag! Das junge und bereits vielfach ausgezeichnete Trio, bestehend aus Sebastian Sternal am Piano, Axel Pape am Schlagwerk und Sebastian Klose am Bass, spielt in dieser Besetzung bereits seit mehreren Jahren zusammen. Für ihren Zweitling „Paris“ – eine Reise in die französische Hauptstadt, in der der Kopf des Trios ein Jahr gelebt hat – haben sie als Gast die französische Sängerin Anne-Marie Jean ins Studio gebeten; deren glasklare Stimme ist auf drei der sieben Stücke zu hören. Ziel des Albums ist es, mit musikalischen Mitteln ein Porträt dieser faszinierenden Metropole zu zeichnen. Also zurücklehnen und genießen, und tatsächlich: Vor dem geistigen Auge tauchen Impressionen von Paris auf, selbst wenn man noch nicht die im Klappcover abgedruckten Erklärungen zu den einzelnen Stücken gelesen hat – ein Beweis dafür, dass das gewünschte Ziel voll erreicht wurde. Das Ganze hat eine Klasse, die ich so nicht erwartet habe. Stellenweise – insbesondere bei „Paname“ – drängt sich mir der Vergleich zum Esbjörn Svensson Trio auf.

Vielleicht schieße ich über das Ziel hinaus, wenn ich voraussage, dass das Sebastian Sternal Trio einen ähnlichen Status erreichen könnte wie die schwedischen Avantgardisten – das Zeug dazu haben sie allemal.

Fazit

Hochqualitativer Neuzeitjazz in erstklassigem Soundgewand
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Sebastian Sternal Trio – Paris (Stockfisch Records)


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