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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Element of Crime - Lieblingsfarben und Tiere (Universal)


Element of Crime - Lieblingsfarben und Tiere

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Ich muss es ja zugeben: Seit „Mittelpunkt der Welt“ bin ich als Spät-Überzeugter der Band um Frontmann Sven Regener verfallen. Die Band hat zwei Stützpfeiler, die einzeln schon hervorragend funktionieren: Die reduzierten Kompositionen und Arrangements, die in der Regel mehr Substanz aufweisen, als der gesamte Ausstoß heute vielleicht angesagterer Bands. Und dann sind da noch die etwas verschrobenen Texte des Frontmanns, zumeist lakonisch vorgetragen und vielleicht gerade deswegen so irritierend. Regener sucht eben nicht die gewollt intellektuelle Hintergründigkeit, sondern malt mit einfachen Zeilen Textgemälde, die erst im Laufe des Hörens ihre Vielschichtigkeit zeigen und dann erst ihre Wirkung beim Hörer erzeugen. Das neue Album setzt den Weg der letzten beiden Studiowerke fort – über recht sparsamen Arrangements, die dieses Mal leider etwas zu wenig Raum für ergreifende Solo- und Instrumental- Passagen lassen, setzt sich Regener mit den Problemen der heutigen Zeit auseinander. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz – die Liebeslieder muss man sich aber eben auch selber zusammensetzen wie in „Schade dass ich das nicht war“ oder „Rette mich (vor mir selber)“.

Insgesamt liefern Element of Crime wieder auf einem sehr hohen Niveau – mir fehlen im Moment noch ein bisschen die Stücke, die mich so kompromisslos gefangen nehmen wie auf „Mittelpunkt der Welt“ – aber das kann bei dieser Band und dieser Art von Songwriting zu irgendeinem späteren Zeitpunkt noch kommen. Die Arrangements kommen sauber und druckvoll, die Pressung des Albums ist völlig in Ordnung.

Fazit

Gewohnt souveränes Album einer Band, die schon sehr lange ihren eigenen Weg geht und dabei völlig in sich ruht.
Element of Crime - Lieblingsfarben und Tiere (Universal)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 07.07.2015, 11:59 Uhr