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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Jimi Hendrix – Live at Woodstock (Universal)


Jimi Hendrix – Live at Woodstock

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Jimi Hendrix und Woodstock – das ist nichts weniger als das Treffen zweier Legenden. Gut vierzig Jahre nach dem ersten Riesen- Open-Air und fast vier Jahrzehnte nach Hendrix´ viel zu frühem Tod darf und muss man den künstlerischen Wert solcher Veröffentlichungen kritisch sehen. Das komplette Set des Woodstock-Auftritts von Hendrix und seiner Band liegt auf dieser mittlerweile nun auch 10 Jahre alten Produktion vor. Die historische Leistung von „Jimi Hendrix live at Woodstock“ ist der Mix, auf dem (zumindest streckenweise) die komplette Band zu hören ist, die 1969 in Woodstock gespielt hat: Neben der Power-Trio- Besetzung Hendrix, Mitch Mitchell und dem neuen Bassisten Billy Cox waren noch zwei Percussionisten und der Rhythmus- Gitarrist Larry Lee beteiligt, die aber auch hier kaum einmal auffallen – teils, weil die chaotische Organisation damals nicht für genügend Mikrofone auf der Bühne gesorgt hat, teils, weil die Beiträge, besonders von Larry Lee, musikalisch eher zweifelhaft waren, ganz abgesehen von seiner fast durchgehend verstimmten Gitarre. Nach Anhören des Dreifach-Albums muss man sich auch eingestehen, dass „Live at Monterey“ das musikalische Maß der Dinge für veröffentlichte Hendrix-Livekonzerte bleibt, mal abgesehen von der Klangqualität.

Hendrix selber hat den Woodstock-Auftritt schon auf der Bühne selbst eher mit gemischten Gefühlen betrachtet – er war immerhin Headliner der gigantischen Schlammschlacht, konnte aber dann erst am Montagmorgen, nach einem komplett chaotischen Wochenende um 9 Uhr auf die Bühne gehen – und vor einem versprengten Häufchen von „nur noch“ 25000 komplett übermüdeten oder anderweitig außer Gefecht gesetzten Leuten auftreten. Für diese Verhältnisse hat er ein verdammt gutes Konzert gespielt, wie sich auf der vorliegenden Dreifach-LP gut heraushören lässt. Stark geraten Hendrix und seinen Mannen die bewährten Klassiker à la „Hey Joe“ (die Zugabe), „Spanish Castle Magic“ und „Foxy Lady“, die einerseits kraftvoll und routiniert gespielt werden, dem Gitarrenmeister andererseits genügend Raum zum Improvisieren geben. Die neueren, nahezu ungeprobten Stücke und die längeren Solopassagen zwischen den Titeln wirken aus heutiger Sicht dagegen eher etwas dilettantisch in der Ausführung und wenig inspiriert – klar, dass vor 40 Jahren die Sounds, die Hendrix aus seiner weißen Strat herausgeholt hat, komplett neu und bahnbrechend für Generationen von Gitarrenhelden waren. In diesem Licht betrachtet, erzeugt „Star Spangled Banner“ beim Hörer auch heute noch eine Gänsehaut.

Von dem 140 Minuten langen Set haben knapp 100 Minuten auf die vorliegende Dreifach-LP gefunden – in einem für das vorliegende Originalmaterial beeindruckend transparenten und druckvollen Klang (richtig audiophiles Hendrix-Material gibt es meines Wissens ohnehin nicht) mit einer klaren Betonung auf der gut eingefangenen Gitarre, aber das geht natürlich in Ordnung. Die Pressqualität und Ausstattung der Dreifach-Platte sind exzellent.

Jimi Hendrix – Live at Woodstock (Universal)


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Autor Thomas Schmidt
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Datum 24.03.2010, 12:57 Uhr