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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Selbstbauprojekt

Einzeltest: IMG Stageline K+T „10-34“ MK II - Seite 2 / 4


Einer geht noch

Gehäuse


30 Liter stehen zur Verfügung, untergebracht in einer so kompakt wie möglich gebauten Box. Der Reflexkanal kommt noch mit auf die Front, damit der Monitor auch direkt an die Wand rücken darf. Mit weniger als 30 Zentimetern Tiefe findet sie überall ein Plätzchen, ja, geht noch fast als pummelige Regalbox durch. Im Sinne der Gewichtseinsparung setzten wir auf aufwendig versteiftes 15-mm-Multiplexholz. Der Aufbau sieht komplizierter aus, als er ist; wer sich das nicht zutraut, kann einfach mit mehreren Verstrebungen aus Holzresten arbeiten, welche die Wände gegeneinander abstützen. Die Reflexabstimmung mit dem neuen Treiber ist für die Gehäusegröße einen kleinen Tick zu tief – dafür darf die Box wegen des flach abfallenden Tieftonfrequenzgangs auch gerne näher an die Wand rücken.

Frequenzweiche


Die Frequenzweiche der 10-34 MkII ist einfacher geworden als die des alten Modells. Am Hochtonzweig hat sich so gut wie nichts verändert – einer der beiden Vorwiderstände ist herausgeflogen, der andere wurde verkleinert – das sorgt für einen gestiegenen Wirkungsgrad im Hochtonzweig und einen zum Superhochton hin noch minimal stärker ansteigenden Verlauf. Es bleibt ansonsten beim Hochpass 3. Ordnung, der so ausgelegt ist, dass er den extremen Frequenzgangabfall der Horn-Treiber-Kombination zu hohen Frequenzen hin vollständig kompensiert – dank mehr als genug Wirkungsgrad kein Problem. Das sorgt für eine extreme Belastbarkeit des Horns: Bei 2 kHz liegt der Pegel um 30 dB unter dem Nennpegel. Damit kommt bei dieser Frequenz nur noch ein Tausendstel der Leistung am Tweeter an. Auch er benötigt eine Linearisierung: Ein Saugkreis besänftigt den vorlauten Bereich um 5 kHz. Den deutlich lauteren Tieftöner konnten wir einfacher beschalten als in der Original- 10-34. Den mit einer einfachen Weiche deutlich zu lauten unteren Mitteltonbereich zieht ein Sperrkreis glatt, den die Weiche zweiter Ordnung „umschließt“. Die Summe der Treiber ist am Übergang sehr sauber und trotz gleicher Polung absolut phasenkorrekt. Darüber und da- 100 Euro pro Box für die Chassis sind angesichts exzellenter Qualität der Treiber ein Wort runter gibt es leichte Phasenprobleme, die akustisch jedoch nicht weiter auffallen. Zudem wäre diesen nur mit deutlich aufwendigeren Schaltungen beizukommen, und das wollten wir angesichts der angepeilten Einfachheit des Projekts wirklich nicht. Ein Saugkreis linearisiert Impedanz und Phase im Mitteltonbereich, so dass dem Betrieb mit einem Röhrenverstärker nichts im Wege steht. 

Preis: um 160 Euro

IMG Stageline K+T „10-34“ MK II


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Autor Thomas Schmidt
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Datum 26.09.2012, 15:07 Uhr