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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Selbstbauprojekt

Einzeltest: Monacor Klang + Ton-Projekt Movi - Seite 3 / 4


Eins führt zum anderen

Messungen


Wir sind mit dem Ergebnis nicht unzufrieden. Der -3-Dezibel-Punkt im Bass liegt in etwa bei 50 Hertz, darunter geht´s aber mit einem schön sanften Abfall weiter – typisch geschlossenes Gehäuse eben. Die kleine Grundtonsenke um 200 Hertz ist eher ein klanglicher Vor- als Nachteil, die Unregelmäßigkeit im Bereich von 1 – 1,5 kHz war nicht zu verhindern. Auch darüber benimmt sich der Koax nicht wirklich im klassischen Sinne lammfromm, wir haben ihn jedoch ganz gut hinbekommen. Hochton gibt´s jedenfalls genug, und mit entsprechender Einwinkelung ist auch Linearität am Hörplatz zu erzielen. Der mittlere Wirkungsgrad liegt bei rund 93 Dezibel, das ist ne Menge. Der Impedanzschrieb weist die Movi eher als Vier- denn als Acht-Ohm-Box aus, aber da kann man durchaus streiten: Im Bass sind´s jedenfalls vier Ohm. Klirren tut die Box erfreulich wenig. Es gibt unbedeutende Verzerrungen um 1,5– 2 Kiloherz, die sich auch bei höheren Pegeln im Rahmen halten. Das Wasserfalldiagramm ist praktisch makellos. 

Klang


Allerspätestens seit Cheap Trick 290 (mit einem Visaton W 300 im Bass) war klar, dass wir uns verstärkt um Lautsprecher nach diesem Prinzip kümmern müssen. Dass die Idee richtig war, zeigt die Movi eindrucksvoll: Sie tönt stramm, überaus farbig und bestens durchhörbar in den tiefen Regionen, erinnert von ihrem Auflösungsvermögen im Bass gar an die Nada, die ja ebenfalls geschlossen ist. Der Bass geht erfreulich tief, dickt aber nicht im Mindesten auf, die Movi funktioniert auch mit geringem Wandabnstand prächtig. Oder gar auf einem Regal, wenn man das mit dem Midfield-Monitoring in Betracht zieht. Beim Mittelhochtonteil sind wir uns tatsächlich noch nicht so ganz einig: Der ist nicht in jedem Falle ein Kind von Traurigkeit, kann´s aber auch in Sachen Auflösung und Dynamik. Nein, das ist vermutlich keine Box für jedermann, aber das soll sie auch nicht sein: Qualitäten hat die Movi jedenfalls in Hülle und Fülle. 

Aufbauanleitung


Unsere Prototypen sind mit auf Gehrung geschnittenen Seiten, Boden und Deckel gebaut, in der Zeichnung haben wir der Einfachheit halber die stumpf zu verleimende Variante gezeigt. Zuerst verklebt man Deckel und Front, zwischen beiden wird dann mit den entsprechenden vier Brettern das Gehause für den Koax realisiert. Anschliesend folgen die beiden Seiten, danach die Ruckwand, zu guter Letzt der Boden. 

Preis: um 400 Euro

Monacor Klang + Ton-Projekt Movi


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Autor Holger Barske, Thomas Schmidt
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Datum 30.06.2018, 14:54 Uhr