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Kategorie: Smartphones

Vergleichstest: Switel eSmart M3


Spezialisten oder buntes Völkchen

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Schnörkellos, ohne offensichtliche Highlights kommt das eSmart M3 daher, wenn ich nicht schon mit dem eSmart E2 den kleineren Bruder im Test gehabt hätte, wüsste ich nicht, dass die Schweizer Markeninhaber lieber am Detail arbeiten, um ihren Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Aufgrund der Erfahrungen also lohnt sich mindestens ein zweiter Blick aufs Smartphone, das mit seinem eckigen Design so angenehm aus dem Mainstream heraussticht.
Bedienung und OutputEbenfalls abseits des Mainstreams ist der abnehmbare Rückdeckel des eSmart M3, der in seiner Anmutung an gebürstetes Aluminium erinnert. Darunter sind gleich zwei SIM-Karten-Slots sowie einer für eine microSD-Karte, die den internen Speicher von 16 GB um bis zu 128 GB aufstocken kann. Der Akku kann übrigens nicht vom Laien gewechselt werden, wohl aber vom Fachmann. Allerdings kann und muss der Akku auch nicht herausgenommen werden, nur um eine der SIM oder Speicherkarten zu wechseln, was bei der Konkurrenz ja gerne gemacht wird. Die verfügbare Kapazität ist eines von den besagten hidden Features der Schweizer, satte 4.000 mAh sorgen für locker 15 Stunden Betriebsamkeit. Zumindest unser Full-HD-Testvideo lief so lange auf dem Switel-Smartphone. Dass solch ein fetter Akku dann auch wieder knapp vier Stunden zum Aufladen an der Steckdose hängen muss, ist nicht wirklich verwunderlich.

Standesgemäß arbeitet des Switel mit Android 6, welches kaum modifiziert ist, aber dadurch eben auch flott und ohne Ballast reagiert. Das IPS-Display verfügt über eine angemessene HD-Auflösung und verwöhnt mit kontraststarken Bildern sowie einer guten Blickwinkelstabilität. Das Displayglas geht auch hier über die eigentliche Anzeige hinaus und bildet so eine durchgängige Oberfläche, die lediglich vom einfassenden Metallrahmen begrenzt wird, hier wünscht man sich einen saubereren Übergang. Die obligatorischen Bedientasten zum Ein-Aus-Schalten und für die Lautstärkekontrolle sind auf zwei Seiten aufgeteilt. So kann es erstens keine Fehlbedienung geben und zweitens ist das Switel auch gut einhändig bedienbar, trotz des recht großen Displays, wieder ein Beleg dafür, dass man gerade beim Desing nicht immer im Mainstrem mitschwimmen muss, wenn es anders zweckmäßiger ist.

Fazit

Die Schweizer haben das Smart phone zwar nicht erfunden, dennoch kann man den Hang zur Optimierung nützlicher Details auch beim Switel eSmart M3 deutlich erkennen. Die Akkulaufzeit ist für ein Gerät in dieser Preisklasse enorm, denn was nützt ein iPhone, wenn der Akku leer ist.

Preis: um 200 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Switel eSmart M3

Einstiegsklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Qualität: 50% :
Display 30%

Verarbeitung 20%

Bedienung: 30% :
Hardware 15%

Software 15%

Ausstattung: 20% :
Qualität 50%

Bedienung 30%

Ausstattung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Preis in Euro: um 200 Euro 
Vertrieb: Telgo, Granges-Paccot (CH) 
Telefon 02773 7441290 
Internet: www.telgo.ch 
Technische Daten
Maße (L x B x H in mm) 8,9/144/73 
Betriebsgewicht (in g) 167 
Displaytechnik IPS 
Displaygröße,-auflösung 12,7 cm, 1280 x 720 (294 ppi) 
Speicher / Erweiterung 16 GB/128 GB microSD 
Betriebssystem Android 6 
Bedienoberfläche Nein 
WLAN-Reichweite ••• 
Bootzeit (in sec) 43 
Prozessor Quad-Core bei 1 GHz 
Arbeitsspeicher 3 GB 
Fingerprint Nein 
NFC Nein 
Akku / wechselbar 4000 mAh/• 
Ladezeit (ca.) 04:00 
Stamina Videowiedergabe (ca.) 15:00 
Front- / Back-Kamera 5 MP/8 MP 
Lieferumfang:
USB-Kabel Ja 
Headset Ja 
Netzteil / Reisenetzteil Ja / Nein 
+/- enorme Akkulaufzeit 
+/- helles, kontraststarkes Display 
Preis/Leistung gut - sehr gut 
Klasse Einstiegsklasse 
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Autor Thomas Johannsen
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Datum 15.06.2017, 09:57 Uhr
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