Kategorie: Soundbar

Einzeltest: Magnat Sounddeck 400 BTX


Schwergewicht

Soundbar Magnat Sounddeck 400 BTX im Test, Bild 1
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Lautsprecher- und Elektronikspezialist Magnat aus Pulheim bei Köln präsentiert uns mit dem Sounddeck 400 BTX einen sehr interessanten Baustein zum Aufbau eines kleinen, aber feinen Heimkinosystems.

Rund 40 Jahre lang schon sorgen die Pulheimer mit ihren Produkten für Wohlklang. Diesen will Magnat nun mit einfachsten Mitteln allen leidgeplagten Fernsehbesitzern ermöglichen. Die modernen Flat-TVs bieten zwar eine tolle Optik und exzellentes Bild, doch beim Ton hapert es bis auf einige wenige Ausnahmen ganz gewaltig. Hier muss dringend für Ersatz gesorgt werden. Die einfachste und komfortabelste Möglichkeit ist es, einen sogenannten Soundbar einzusetzen, der  unterhalb eines Fernsehers platziert wird. Verstärker und Lautsprecher sind installiert, so dass der Heimkinospaß im heimischen Wohnzimmer innerhalb weniger Minuten nach Auspacken und Aufstellen des Produkts losgehen kann.

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Technik


Das rund 600 Euro teure Sounddeck 400 BTX gehört zu der Sorte Soundplates, die als Basis für Fernseher genutzt werden können. Diese dürfen laut Magnat bis zu 100 Kilogramm schwer sein und 90 Zoll in der Diagonalen messen, was für eine stabile Bauweise des aus MDF gefertigten Gehäuses spricht. 730 mm ist das Sounddeck breit und mit Abdeckungen und Füßen 381 mm tief und 114 mm hoch. Wird die magnetisch gehaltene Frontbespannung abgenommen, kommen sechs Treiber sowie zwei Bassreflexrohre zum Vorschein. Zentral in der Mitte sitzen die LED-Zustandsanzeige und der Sensor für die Fernbedienung hinter einer runden Abdeckplatte. Die mit unterschiedlichen Farben leuchtende LED ist auch hinter der Stoffblende gut zu erkennen, so dass die Benutzer jederzeit über den Betriebszustand oder den gewählten Eingang informiert sind. Ein eingebauter Schaltverstärker mit digitalem Soundprozessor (DSP) sorgt mit 200 Watt Maximalleistung für mehr als ausreichend Power, um Hoch- und Mitteltöner sowie die beiden Subwoofertreiber auf der Unterseite des Gehäuses auf Trab zu bringen. Bei dem Pärchen Subwoofer handelt es sich um zwei langhubig ausgelegte 140-mm-Chassis, die in einem ventilierten Volumen ihren Dienst verrichten.

Soundbar Magnat Sounddeck 400 BTX im Test, Bild 2Soundbar Magnat Sounddeck 400 BTX im Test, Bild 3Soundbar Magnat Sounddeck 400 BTX im Test, Bild 4
Die Bassreflexkanäle sitzen an den beiden äußeren Enden der Rückseite, so dass beim Aufstellen des Sounddecks etwas Abstand zur Wand eingehalten werden sollte. Ebenfalls mit Bassreflexunterstürzung arbeiten die vier 70-mm-Tiefmitteltöner auf der Front, um eine saubere Anbindung an die Subwoofertreiber zu erzielen. Um ein möglichst breites Stereopanorama zu erzeugen, platziert Magnat die beiden 20-mm-Hochtonkalotten mit großem Abstand zueinander links und rechts auf der lackierten Schallwand. Bluetooth-fähige Zuspielgeräte können mit dem Sounddeck 400 BTX verbunden werden und dank AptX-Audiostandard Musik mit bestmöglicher Klangqualität übertragen. Des Weiteren stehen zum Anschluss von Quellgeräten optische und koaxiale Digitaleingänge sowie analoge Stereo-Cinch-Buchsen zur Verfügung.

Einrichtung & Praxis


Das Sounddeck ist schnell aufgestellt und mit dem gewünschten Quellgerät verbunden. Einen Fernseher oder die Spielekonsole schließt man am besten über einen der digitalen Eingänge an. Im Praxistest überzeugt das schnelle Bluetooth-Pairing, so dass die Musikübertragung vom Smartphone oder Tablet innerhalb weniger Sekunden gestartet werden kann. Komfortabel steuern lässt sich das System mit der kleinen Funkfernbedienung, allerdings gibt es kein optisches Feedback über die eingestellte Lautstärke. Gut gelöst ist die Bass- und Höhenregelung, die per simplen Knopfdruck wieder in die Neutralstellung geschaltet werden kann. Schön, dass Magnat alle zum Betrieb benötigten Kabel beilegt, inklusive eines optischen Digitalkabels.

Klang


In unserem Praxistest sorgt das Magnat Sounddeck 400 BTX als Basis für einen großen 55-Zöller für beeindruckend voluminösen Klang mit scheinbar unendlichem Tiefgang. Bässe reichen enorm tief hinab und werden ohne große Dröhnneigung präzise wiedergegeben. „Prometheus“ und „Ender’s Game“ beweisen, wie gut die Magnat- Macher ihr Handwerk verstehen, da die beeindruckenden und fordernden Filmsounds souverän vom dem Klangriegel gemeistert werden. Dabei kann das System sehr laut aufspielen – auch die Nachbarn werden ihre Freude am Sounddeck von Magnat haben. Mit aktiviertem Surround erweitert das System spürbar die Hörbasis und sorgt für eindrucksvolleren Raumklang. Im Einsatz als reines Musikwiedergabegerät sollte auf dieses Feature jedoch verzichtet werden, da der Klang an Neutralität einbüßt. Ebenfalls sehr überzeugend gerät der abschließende Test im Bluetoothbetrieb, den das Sounddeck 400 BTX absolut störungsfrei meistert und dank „AptX-Codierung“ die Ohren der Tester mit bestem Klang verwöhnt.

Fazit

Magnat bietet mit dem schwergewichtigen Sounddeck 400 BTX eine attraktive Möglichkeit an, das Film- und Spielvergnügen am Fernseher dramatisch zu steigern. Diese einfach zu konfigurierende und bedienende Soundplate liefert endlich die Klangkulisse, die ein Fernseher mit großer Bilddiagonalen verdient.

Preis: um 600 Euro

Ganze Bewertung anzeigen

Soundbar

Magnat Sounddeck 400 BTX

Mittelklasse

4.0 von 5 Sternen

09/2014 - Jochen Schmitt

Bewertung 
Ton 50% :
Surround 40%

Stereo 10%

Praxis 50% :
Ausstattung 20%

Bedienung 10%

Verarbeitung 20%

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Magnat, Pulheim 
Telefon 022348070 
Internet www.magnat.de 
Messwerte
Frontsystem (B x T x H in mm) 730/114/381 
Gewicht (in Kg) 10.5 
Verstärkerleistung (W) 200 
Ausstattung
Funktionsprinzip Frontsurround 
Farbe schwarz 
Lautsprecher 2 x Drei-Wege 
Chassis Front Anzahl
Dekodierung:
Dolby Digital/ PL II/ DTS Nein / Nein / Nein 
Surround-Programme
Radiotuner Nein 
Eingänge Audio
Besonderheiten Bluetooth 4.0, Downfire-Subwoofer 
Preis/Leistung sehr gut 
+ druckvoller Klang 
+ einfache Bedienung 
+/- stabile Bauweise 
Klasse: Mittelklasse 
Testurteil ausgezeichnet 
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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 20.09.2014, 16:19 Uhr
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Topthema: Norddeutsche HiFi–Tage 2022
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