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Kategorie: Stereovorstufen

Einzeltest: Jeff Rowland Design Group Research Capri 2 - Seite 2 / 4


Schatzkästchen


Colorado gilt als das grüne Herz der USA. Wenn irgendwo in „God’s Own Country“ ernsthafte Bestrebungen unternommen werden, der allgemein üblichen „Bigger-Is-Better“-Mentalität die Stirn zu bieten, dann hier. Jeff Rowland hat sich vom Geist der Umgebung schon immer inspirieren lassen und es verwundert nicht wirklich, dass sich der unprätentiöse Entwickler schon lange von den gängigen Strömungen der HiFi-Welt distanziert hat. Rowland legt Wert darauf, clevere, ausgereifte und moderne Produkte zu bauen. Dabei geht er nicht zwangsläufig jeden Weg mit, den ihm die moderne Technologie eröffnet. So war Rowand zwar der Erste, der die Schaltverstärkertechnologie im High-End-Bereich genutzt hat, er war aber so konsequent, diesen Pfad ab einem gewissen qualitativen Level wieder zu verlassen. Ich erinnere mich mit Freuden an seine Monoendstufen vom Typ „725“, die zum Besten gehörten, was je in unserem Hörraum stand. Etwas weiter zurück liegt meine Begegnung mit dem Vorgänger unseres heutigen Probanden, der Hochpegelvorstufe Capri. Sie hat in der Zwischenzeit einen Nachfolger in Gestalt der Capri S2 bekommen (4.750 Euro), und die ist hier Gegenstand des Interesses. Nach wie vor dürfte das Gerät die kompakteste Vorstufe sein, die mit absoluten klanglichen Ansprüchen ins Feld zieht.

Mindestens ebenso wichtig wie das Gerät ist die Mission, die sich Rowland mit dieser Form des Minimalismus auf die Fahnen geschrieben hat: Seht her, es geht auch so – man kann schlaue HiFi-Geräte für gereifte Musikhörer bauen, die keine Altäre mit Monsterkomponenten mehr im Wohnzimmer wollen. Rowland sagt: High End muss intelligenter und vernünftiger werden, wenn es eine Überlebenschance haben will. Wie solche Vernunft aussehen kann, das demonstriert er hier überzeugend. Optisch sind beide Capris identisch. Das Gerät hat mit einer Breite von 35 Zentimetern und einer Tiefe von gut 15 Zentimetern ein unübliches Format. Es gibt eine Endstufe namens „102“ im Rowland- Programm, die von den Abmessungen dazu passt, eine kräftige Stereoendstufe in Schaltverstärkertechnik. Die Capri S2 ist ein reines Hochpegelgerät. Rowland bietet aber zwei Steckmodule an, die die Vorstufe entweder um einen D/A-Wandler (850 Euro) oder, an dieser Stelle eher von Interesse, einen Phonoeingang erweitern (650 Euro). Jener kann MM- oder MC-Signale verstärken, und zwar um 40, 50 oder 60 Dezibel. Es gibt drei per Steckbrücke wählbare Eingangsimpedanzen, und zwar 100 Ohm, 400 Ohm und 47 Kiloohm. Für die wesentlichen Dinge des Plattenspielerlebens sollte man damit bestens gewappnet sein. Die Capri S2 verfügt, wie ihre Vorgängerin auch, über zwei symmetrische und zwei unsymmetrische Eingänge.

Preis: um 4750 Euro

Jeff Rowland Design Group Research Capri 2


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Autor Holger Barske
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Datum 05.07.2014, 17:09 Uhr