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Kategorie: Streaming Client

Einzeltest: Aqua LinQ


Selbstgemacht

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Komponenten für die Herstellung von Unterhaltungselektronik kann man entweder selbst entwickeln, oder bei Zulieferern direkt aus dem Regal nehmen. Beides hat Vor- und Nachteile, doch Aqua bezieht in dieser Frage eine sehr klare Position.

Es gibt Firmen von denen Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben, deren Produkte Sie aber dennoch jeden Tag verwenden. In praktisch jeder Industrie sind Zulieferer ein wichtiger Faktor in der Produktion und auch wenn am Ende zwei unterschiedliche Produkte verschiedener Hersteller im Laden stehen, können sich diese im Innern oft ähnlicher sein, als man denkt. Lösung von so genannten OEM-Herstellern haben klare ökonomische Vorteile, denn die Entwicklungs- und Herstellungskosten für Teile können so auf eine Vielzahl von Abnehmern umgelegt werden, was letztlich alle Geräte auch im Verkauf günstiger macht. Von Nachteil ist dabei oft die Austauschbarkeit der Produkte, denn je nach Art der zugekauften Komponenten, kann sich der komplette Charakter eines Gerätes ändern und so praktisch von fremder Hand festgelegt werden. Gerade bei eher günstigen Streamingsystemen führt das dazu, dass diese teils kaum Unterschiede aufweisen. Gerade die Netzwerkelektronik wird von HiFi-Herstellern aber oft von außen eingeholt, da vielen alteingesessenen Firmen oft das Know-How fehlt und die Entwicklung eigener Komponenten mit durchaus hohen Kosten verbunden ist. Für die italienische Firma Aqua, ist Zukauf trotzdem keine Option, denn hier will man die Kontrolle über alle Aspekte seine Geräte bewahren. Schließlich steht der Firmenname nicht umsonst für Acoustic Quality.

Für den ersten Netzwerkplayer der High End Schmiede scheute man darum keine Mühen, was den neuen LinQ zu einem sehr einzigartigen Gerät macht. Hier wurde auf Lösungen von der Stange verzichtet, um ein besonders langlebiges und Hochwertiges HiRes-Quellgerät zu erschaffen, dass in der Tradition der bisherigen Aqua Geräte stehen soll. Dementsprechend besitzt der LinQ auch das typische Design des Herstellers, dass wunderbar zu den D/AWandler wie dem La Voce S3 passt, den wir für unseren Test als Ergänzung erhalten haben. Das eigentliche Gerät besteht aus einem vibrationsarmen Aluminiumgehäuse mit Nextel- Beschichtung, an der Front verziert mit einer geschwungenen Aluminiumverkleidung mit zentralem Display. Da jede Anzeige immer auch Störsignale aussenden kann, lässt sich das helle OLED-Display aber auf Wunsch abschalten. Dafür wird einer der Metallhebel verwendet, die beim LinQ für verschiedene Funktionen eingesetzt werden. Auf der rechten Seite der Front findet man sogar gleich mehrere hochwertige, federgelagerte Schalter, die dem Netzwerkplayer einen wunderbar mechanischen Touch verleihen. Dahinter verbirgt sich dann eine große Besonderheit des Systems, denn auch wenn der LinQ nur einen Ethernetport als Eingang bereitstellt, dienen vier der Hebel tatsächlich zur Quellenwahl.

Preis: um 5700 Euro

Aqua LinQ


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