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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Streaming Client

Einzeltest: HiFi-Akademie aStreamer


Der umgekehrte Weg

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Wenn es in der HiFi EINSNULL ein echtes Kernthema gibt, dann heißt das natürlich Streaming. Die dafür nötigen neuen Geräte ließen viele Plattenspieler und CD-Player verstauben, doch jetzt heißt es ran an den Staubwedel, denn wir speisen auch Vinyl ins Netzwerk ein.

Mit dem aStreamer der HiFi Akademie aus Leimen ist es tatsächlich möglich, auch analoge Quellgeräte streamen zu lassen. Dabei bleibt das Gerät an sich äußerst unauffällig. Mit gerade einmal 17 mal 17 Zentimetern verschwindet der kleine, schlichte Kasten problemlos hinter oder neben jeder bestehenden Anlage. Während die Front abgesehen vom Logo der HiFi Akademie absolut keine Features bietet, gestaltet sich die Rückseite deutlich interessanter. Hier befindet sich nämlich der analoge Cinch-Eingang des aStreamers, an den Geräte wie Plattenspieler, Tonbandgerät oder auch CD-Player angeschlossen werden können. Wird eine Platte abgespielt, werden die analogen Signale vom aStreamer aufgenommen und in einen fortlaufenden Netzwerkstream verwandelt. Anstelle der hier sonst üblicherweise besprochenen D/A-Wandler sitzt hier das Gegenstück: ein Analog-Digital- Wandler, genauer gesagt ein Burr- Brown-PCM4202, der auch in professionellen Tonstudios und Sendestationen genutzt wird. Wird der aStreamer mit einem Ethernet-Kabel in ein Netzwerk eingebunden, kann die Musik vom Plattenspieler auf jedem kompatiblen Computer, Smartphone oder Netzwerkplayer abgespielt werden. Zur Auswahl stehen zwei verschiedene Qualitätsstufen, nämlich ein MP3-Stream mit 320 kHz ebenso wie ein Stream auf FLAC-Basis, mit 96 kHz bei 24 Bit.

Die Adresse des jeweiligen Streams erfährt man, indem man die IP des aStreamers in einen Webrowser eingibt, woraufhin man in das Einstellungsmenü des Gerätes gelangt. Wirkliche Einstellungen braucht man hier zwar nicht vorzunehmen, denn nach dem Anschließen geschieht alles vollkommen automatisch, aber einige Parameter lassen sich noch einstellen. Beispielsweise lässt sich der Gain jeweils um 14 dBv nach oben oder unten anpassen, was wichtig ist, wenn das angeschlossene Quellgerät keinen fixen Ausgang besitzt. Außerdem lässt sich die laufende Musik mitschneiden, wodurch es möglich ist, bequem digitale Kopien seiner Platten anzufertigen. Gespeichert wird die Aufnahme auf einem winzigen USB-Stick an der Geräterückseite, dessen 8 GB Speicherplatz für mehrere Stunden Aufnahme in 96 kHz ausreichen. Um aus der kontinuierlichen Aufnahme einzelne Tracks zu machen, benötigt es dann aber ein Programm wie das kostenlos herunterladbare Audacity, damit die Aufnahmen auch wirklich verwertbar sind. Es braucht natürlich ein wenig Einarbeitungszeit, um mit dem Programm klarzukommen, doch die Tonqualität der Aufnahmen ist wirklich gut. Damit die Anlage, die bereits mit dem jeweiligen Quellgerät verbunden ist, nicht jedes Mal wieder angeschlossen werden muss, besitzt der aStreamer natürlich auch noch einen analogen Ausgang, ebenso wie zwei koaxiale S/ PDIF-Ausgänge.

Preis: um 700 Euro

HiFi-Akademie aStreamer


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Gutes Vorbild macht Schule

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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 19.06.2015, 09:58 Uhr