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Kategorie: Streaming Client

Einzeltest: Lindemann Musicbook: 25 - Seite 4 / 6


Klangliches Nachschlagewerk

Technik


as Herz des Musicbook: 25 ist der verbaute /A-Wandler. abei griff Lindemann auf den Wolfson WM8742 zurück, der die digitalen aten in analoge Signale umrechnet. Eine gute Wahl, denn diese Plattform bietet die Möglichkeit eines sogenannten ual- ifferential-Mono-Mode, der die Stereo-Kanäle getrennt voneinander umwandelt. abei wird eine Reihe von verschiedenen ateiformaten unterstützt, die bei Verwendung einer Ethernetverbindung mit einer Samplingrate von bis zu 192 kHz bei 24 Bit Worttiefe vorliegen können. Bei der Übertragung über WLAN ist eine Abtastrate von bis zu 96 kHz angegeben. Bei unserem Test funktionierte zwar auch die kabellose Übertragung mit höheren Samplingraten, der Stabilität zuliebe sollte man den Empfehlungen des Herstellers jedoch Folge leisten. Neben der atenübertragung von einem Netzwerkspeicher ist das Musicbook auch in der Lage, die klassische C abzuspielen. Hierfür wurde ein hochwertiges Laufwerk des japanischen Herstellers TEAC im Gerät verbaut. Liegen Titeldaten auf der C vor, werden diese beim Abspielen auf dem isplay und in der App angezeigt. Hier kommt auch das intelligente Upsamplingkonzept des Musicbook: 25 zum Einsatz. abei werden ateien die bereits hoch aufgelöst sind, nativ behandelt, erhalten also keine weitere Anpassung ihrer Abtastrate. Cs und ateien mit einer Auflösung von 44,1 kHz werden hingegen synchron auf 88,2 kHz und 24 Bit hochgerechnet, bevor sie ausgegeben werden. Mit der integrierten Vorstufe wird das Musicbook: 25 dann vollständig zum Allrounder. Über die analogen Ausgänge mit einem Satz Aktivboxen verbunden, kann der kompakte Player so auch als Musiksystem in einem Regal Platz finden. Mithilfe einer richtigen Endstufe ist aber ebenso der Einsatz als vollwertige High-End-Anlage möglich. enn klanglich braucht sich das Musicbook bei weitem nicht zu verstecken. 

Klang


Hat das Slot-in-Laufwerk erst einmal eine C eingezogen, kann man sich akustisch sofort von den Vorteilen des verwendeten Upsamplings überzeugen. Zuvor unbemerkt gebliebene Feinheiten werden vom Musicbook geschickt an die Oberfläche befördert. Auch die Räumlichkeit macht einen bemerkbaren Schritt nach vorn. Hier wird den mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommenen Silberscheiben und ihren digitalisierten Pendants ein wirklicher Mehrwert verpasst. och auch H-Musik von der Festplatte kann ohne ein zuvor hochgerechnetes Signal überzeugen. Hier liefert das Musicbook einen hervorragend klaren Sound. as gute Raumgefühl lässt die Ortung der musikalischen Komponenten auf der virtuellen Bühne wunderbar gelingen. abei kann der Player bei der Verarbeitung der aten auch mit toller etailtreue punkten. Theoretisch wäre zwar der Anschluss eines Subwoofers möglich, doch für HiFi-Belange gibt es auch so bereits ein angenehmes Maß an Bass. Besonders hervorzuheben ist jedoch die Klarheit von Gesang und Stimmen, die selbst bei härteren Musikrichtungen immer mit einer besonderen Klarheit aufwarten können. Netzwerkstreamer, C-Player, AC, Vorstufe, Kopfhörerverstärker. Was auf den ersten Blick nach Identitätskrise klingt, ist hier einfach als modernes Konzept umgesetzt worden. Alles, was HiFi heute braucht, in einem einzigen Gerät mit zeitgemäßer App-Steuerung.

Preis: um 3900 Euro

Lindemann Musicbook: 25


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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 17.10.2014, 15:02 Uhr