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Kategorie: Tonabnehmer

Einzeltest: Ortofon SPU Century


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Natürlich durfte zum 100-Jährigen der Firma Ortofon ein Modell nicht fehlen: das SPU, das den Ruhm der Dänen in Sachen Tonabnehmerbau erst festigte. Aber kann man bei einem so lange gebauten Modell überhaupt noch etwas anders oder besser machen? Man kann ...

Richten wir unseren Blick erst einmal auf die lange Geschichte der SPU-Modelle, interessant allemal für alle, die hier nicht so sehr im Thema stehen. 1958 wurde bei Ortofon gleichzeitig zur Entwicklung einer Schallplattenschneidemaschine der erste Stereo-Tonabnehmer der Firmengeschichte entwickelt, der schlicht und ergreifend „Stereo Pick-up“, kurz SPU genannt wurde. Für die schnellere Montage, gerade im Rundfunkbereich, war das System in seinem eigenen Headshell montiert, womit bis heute die jetzige Bauform etabliert war, mit Ausnahme einiger weniger Modelle, die „nackt“ mit Halbzoll- Adapter erhältlich waren. Die Headshells gab es mit dem heute bekannteren SME-Adapter und mit dem sogenannten A-Shell für die Ortofon-eigenen Arme. Bemerkenswert an den inneren Werten waren vor allem die niedrige Ausgangsspannung und das recht steif aufgehängte schwingende System, die beide zum bis heute weltweit so geschätzten SPU-Sound entscheidend beitragen. Das erste Modell hatte deswegen sogar im Headshell integrierte(!) Übertragerkapseln, die die recht niedrige Spannung auf freundlichere 7 mV hochtransformierten. Ansonsten müssen die angeschlossenen Phonostufen mit Ausgangsspannungen von 0,2 mV und weniger klarkommen, was bis heute ein weites Feld für Experimente mit Übertragern eröffnete.

Das klassische Arbeitsumfeld für SPUs sieht deswegen heute sehr oft sehr traditionell aus: Alter (Reibrad-)Plattenspieler mit Ortofon- oder SME-Tonarm, danach ein Übertrager, danach Röhrenverstärker und große (Horn-)Lautsprecher. Klingt ein bisschen nach Klischee, taucht aber sehr oft genau so auf, sehen Sie sich im Internet mal die Bilder der Anlagen und ihre stolzen Besitzer an. Der spezielle Sound der frühen SPUs setzte sich sofort durch, sodass die Systeme erst einmal 20 Jahre lang ohne Änderung weitergebaut wurden. Erst dann gab es die ersten Sondermodelle und Weiterentwicklungen. Dies betraf unter anderem Nadelschliffe, Magnete und natürlich Gehäusematerial – diverse edle Jubiläumsmodelle hatten sehr feine Holzgehäuse mit aufwendigem Finish. Und Ortofon tat fürs Image und die Fans schon einiges und befriedigte alle Wünsche nach Sammlereditionen. Und nun also das Modell „Century“ zum 100. Firmengeburtstag und 60. Jubiläum des SPU. Etwas ganz Besonderes, vielleicht nicht so ehrwürdig wie die früheren in Urushi-Lack gehaltenen Jubiläumsmodelle, dafür aber mit dieser ganz besonderen geschwungenen Kontur an der Seite, die den perfekt ausgeführten Übergang zwischen dem Holzbody und dem Aluminiumträger markiert. Das Ganze ist natürlich – Ehre, wem Ehre gebührt – absolut fehlerlos ausgeführt und sieht absolut edel aus.

Preis: um 4500 Euro

Ortofon SPU Century


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Autor Thomas Schmidt
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Datum 04.08.2019, 09:54 Uhr