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Kategorie: Tonabnehmer

Einzeltest: Phasemation PP-500 - Seite 2 / 3


Ein Viertel Referenz, bitte

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Montiert wird das PP-500 ebenfalls ganz im alten Stil mit Schrauben und Muttern – eingefräste Gewinde gibt es nicht. Wegen des penibel genau ausgerichteten Nadelträgers kann man das Phasemation mithilfe der geraden Korpuskanten justieren. Das PP-500 durfte bei uns im Hörraum-Setup im zeitlosen Klassiker SME-V Platz nehmen – später zu Hause durfte es dann mit ein paar Landsleuten musizieren, namentlich Tonarmen von SAEC, Stax und Denon. Kalt aus der Schachtel fand ich den Klang des PP-500 etwas „CD-artig“. Perfekt, ja, ausgewogen auf jeden Fall, aber erst einmal auch ein bisschen leblos. Dennoch: In dieser Phase, wo Tonabnehmer und Hörer noch etwas fremdelten, offenbarte das Phasemation schon, was mit dem Medium Schallplatte überhaupt geht: Eine Menge. Zunächst einmal ist der Nebengeräuschpegel fast schon sensationell gering – sogar mit den meisten schon etwas heruntergespielten Platten. Und schon während der ersten paar Plattenseiten wachsen die vorher noch etwas zu separierten Instrumente zu einem größeren Ganzen zusammen – die Musik fließt organischer und deutlich gefälliger. Dabei bleiben Feinauflösung und die Klarheit erhalten, sie stehen nur nicht mehr so sehr im Vordergrund. Nach nur wenig mehr Platten sitzen dann auch die räumlichen Dimensionen, die aber auch schon das „kleine“ PP-300 aus dem Effeff beherrscht.

Was das PP-500 tatsächlich noch ein bisschen besser kann, ist das scharfe Abbilden der Konturen eines Instruments, auch wenn das 300er auch in dieser Beziehung schon richtig gut ist. Aber das PP-500 kann alles eben noch ein bisschen besser, ebenso wie die Abbildung der Bühne seitlich über die Boxen hinaus. Während bei vielen Systemen klar die Mitte der imaginären Bühne doch etwas bevorzugt wird, schafft es das Phasemation offenbar mühelos, auch die äußeren Ränder mit derselben Verve abzubilden wie den Sänger in der Mitte. Dieser wiederum verliert dadurch nicht an Prominenz, sondern wird nur in ein lebendigeres, weiteres Umfeld eingebettet – ganz klar also ein Cinemascope-System! Und dynamisch, ja dynamisch ist das Phasemation eine Klasse für sich – nur wenige Systeme haben in meinem Setup so viel Druck gemacht und dabei gleichzeitig auch so ein feines Händchen für die feinen Details gehabt wie das PP-500. Tonal empfinde ich das System auch nach einer längeren Einspielzeit nicht ganz als neutral: Oberhalb des Präsenzbereichs liegt eine leichte Betonung, die man aber mit der verwendeten Abschlussimpedanz in der Phonostufe leicht nach eigenem Gus to einsetzen oder dämpfen kann. Mit dem passenden Übertrager T-500 klingt das Phasemation noch einmal in sich geschlossener, runder.

Preis: um 2200 Euro

Phasemation PP-500


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