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Kategorie: Tonabnehmer

Systemtest: Sumiko Blue Point No. 2, Sumiko Blue Point Special Evolution III - Seite 2 / 2


Blaue Periode

Einzig das Ausbalancieren des nur 6,3 Gramm leichten Blue Point 2 muss vorher abgeklärt werden, oder man muss sich mit Zusatzgewichten vorne am Arm behelfen. Einen technischen Unterschied gibt’s am Nadelträger: Während das „kleinere“ System einen aus blankem Aluminium besitzt, ist der vom Evolution beschichtet. Beide Diamanten sind dann wiederum elliptisch geschliffen. Bei der Montage am Tonarm tut man sich erwartungsgemäß mit dem Tonabnehmer mit Gehäuse etwas leichter – aber der Experte justiert ja ohnehin anhand des Nadelträgers. Und ebenso erwartungsgemäß geben sich die beiden Geschwister erst einmal wenig in Sachen Klang. Erst nach einer ganzen Weile kann man dann doch kleine Unterschiede heraushören: Etwas mehr Verbindlichkeit und Zurückhaltung beim günstigeren Tonabnehmer, etwas mehr Präzisionsarbeit beim nominell besseren Modell. Die Runde Feinaufl ösung geht einigermaßen deutlich an das Evolution – alles wirkt etwas schärfer fokussiert, während das „kleinere“ Modell die eine oder andere Feinheit etwas verschleift. In Sachen Bass ist es wie so oft Geschmackssache: Das No. 2 wirkt wuchtig, rund und tief, während das Evolution sich auch hier eher auf straffe Konturen und Kontrolle konzentriert.

Im klangentscheidenden Mitteltonbereich geht es auch eng zu: Auf der einen Seite eine sehr homogene und in sich geschlossene Wiedergabe, auf der anderen etwas mehr Präzision und Fokus auf einzelnen Instrumenten. Bei der Illusion von Räumlichkeit sind beide Systeme gut ausbalanciert zwischen Breite und Tiefe – sie erzeugen eine realistisch große Bühne, ohne zu übertreiben. Das Evo zeichnet auch hier mit der etwas spitzeren Feder, während das No. 2 eher Wert auf Geschlossenheit legt. In den obersten Lagen zeichnen beide Systeme sehr fein – das Evo scheint hier noch etwas mehr Energie zu liefern, aber das ist nur marginal und auf jeden Fall unter „wie es Euch gefällt“ zu verbuchen. Bevorzugte Musikrichtungen gibt es hier nicht – beide Systeme tun sich mit komplexen Signalen genauso leicht wie mit kleineren Besetzungen – wer viel Rock- und Popmusik hört, ist mit dem bodenständigen Blue Point No. 2 hervorragend bedient, schafft es dieses System doch an fast jeder Phonostufe, hoch dynamisch und gleichzeitig in sich sehr geschlossen zu agieren. Das Evolution III setzt auf eine Spur mehr Genauigkeit in jeder Disziplin und kommt damit dem Klassikhörer noch mehr entgegen – viel Tonabnehmer fürs Geld bieten sie beide.

Fazit

Mit den beiden ja gar nicht mal  mehr so neuen HO-MCs hat Sumiko immer noch zwei heiße Eisen im  Feuer  –  qualitativ  sehr gut  und  im  Preis-Leistungs-Verhältnis  fast  unschlagbar.

Preis: um 499 Euro

Sumiko Blue Point No. 2


-

Preis: um 599 Euro

Sumiko Blue Point Special Evolution III


11/2016 - Thomas Schmidt

Ausstattung & technische Daten: Sumiko Blue Point No. 2
Vertrieb Audio Reference, Hamburg 
Telefon 040 53320359 
Internet www.audio-reference.de 
Garantie (in Jahre) 2 Jahre 
Gewicht (in g) 6.3 
Nadelschliff elliptisch 
Nadelträger Aluminium 
Compliance(inµm/mN) 15 μm/mN 
Ausgangsspannung 0,25 mV (1 kHz, 5 cm/s) 
Übertragungsbereich 15 Hz – 35 kHz 
Kanalabweichung bei 1kHz < 0,5 dB 
Kanaltrennung bei 1 kHz: 35 dB 
Empfohlende Auflagekraft 18 mN (16 – 20 mN) 
Abschlussimpedanz (in Ohm) 47 kOhm 
Einspielzeit (ca in Stunden) 50 
Unterm Strich... Mit den beiden ja gar nicht mal mehr so neuen HO-MCs hat Sumiko immer noch zwei heiße Eisen im Feuer – qualitativ sehr gut und im Preis-Leistungs-Verhältnis fast unschlagbar. 
Ausstattung & technische Daten: Sumiko Blue Point Special Evolution III
Vertrieb Audio Reference, Hamburg 
Telefon 040 53320359 
Internet www.audio-reference.de 
Garantie (in Jahre) 2 Jahre 
Gewicht (in g) 8.3 
Nadelschliff elliptisch 
Nadelträger Beschichtetes Aluminium 
Compliance(inµm/mN) 15 μm/mN 
Ausgangsspannung 0,25 mV (1 kHz, 5 cm/s) 
Übertragungsbereich 15 Hz – 20 kHz 
Kanalabweichung bei 1kHz < 0,5 dB 
Kanaltrennung bei 1 kHz: 35 dB 
Empfohlende Auflagekraft 20 mN (17 – 21 mN) 
Abschlussimpedanz (in Ohm) 47 kOhm 
Einspielzeit (ca in Stunden) 50 
Unterm Strich... Mit den beiden ja gar nicht mal mehr so neuen HO-MCs hat Sumiko immer noch zwei heiße Eisen im Feuer – qualitativ sehr gut und im Preis-Leistungs-Verhältnis fast unschlagbar. 
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 17.11.2016, 16:51 Uhr