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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Tonarme

Einzeltest: StuDo Tonarm - Seite 2 / 3


Aus dem richtigen Holz

Und hier wird es interessant: Wo die meisten anderen Hersteller mit Auslegern und Lateralgewichten um die Lagereinheit herum hantieren, sieht man hier nichts davon. Das Einpunktlager selbst besteht aus einer winzigen Rubin-Lagerpfanne an der Spitze der Armbasis und dem Gegenstück dazu, einer Edelstahlkugel in einer Aussparung des Armrohrs. Darunter verbirgt sich eine weitere Lagerpfanne aus Rubin – die Kugel ist lediglich mit etwas Fett „eingeklebt“. Was man nicht sehen kann: Beide Rubinlagerschalen sind auf kleinen Neodym-Magneten montiert, die sich im Betriebszustand gegenseitig abstoßen, was die ohnehin schon sehr geringe Lagerreibung noch reduziert. Die Armbalance kann grob über das Gegengewicht eingestellt werden, das Feintuning erfolgt über das Verdrehen des Armrohrs. Zum Thema Gegengewicht: Betrachtet man den Studo-Arm, dann fällt auf den ersten Blick das gegenüber anderen Tonarmen merkwürdig verschobene Verhältnis zwischen Armrohr (sehr lang) und Gegengewichtseinheit (sehr kurz) auf. Das bedeutet: Das Gegengewicht ist schwer, sehr schwer. Trotz der silbernen Oberfläche: Es handelt sich hier nicht um ein Stück Aluminium, sondern um Elektrolytkupfer, das lediglich eine Aluminium-Ummantelung trägt. Somit sind zwei Forderungen an einen Tonarm mit einen simplen Konstruktion erfüllt: Erstens der tiefe Schwerpunkt und zweitens das Gegengewicht nahe am Lager.

Ansonsten gibt es noch die üblichen Komfortmerkmale: Das Antiskating wird klassisch über ein am Faden hängendes Gewicht eingestellt. Eigene Wege ist Steinbüchel beim Armlift gegangen: Statt mit einem Hebel wird dieser über ein Rändelrad betätigt – sieht witzig aus und funktioniert. Vorne am Arm gibt es ein Headshell in Form eines Vierkants, in dem das Armrohr ausläuft. Dort wird eine mit entsprechenden Bohrungen versehene Metallplatte angeschraubt, an der vorher das System montiert wurde. Hier ist zu beachten, dass nur Schrauben mit dem üblichen Schlitzkopf verwendet werden können – die meisten Inbusschrauben lassen sich nicht voll in der Montageplatte versenken und würden die Montage am Arm vereiteln. Auf Nachfrage teilte uns der Hersteller mit, dass inzwischen zum Lieferumfang ein zweites, etwas dickeres Plättchen gehört. Hochwertige Steckerchen sorgen für den sicheren Kontakt mit dem System – auf der Gegenseite gibt’s bei unserem Test-Tonarm nur ein kurzes Kabelstück mit Cinch-Buchsen. Auf Wunsch kann hier natürlich bis zur Phonostufe durchverkabelt werden. Die effektive Masse unseres Palisander-Tonarms wird mit exakt 14,63 Gramm angegeben, also habe ich ihm erst einmal ein Phasemation PP-300 verpasst, das ich inzwischen in- und auswendig kenne. Im Spielbetrieb zeichnet sich der Zwölfzöller durch die Souveränität aus, die jeden guten Tonarm ausmacht.

Preis: um 2700 Euro

StuDo Tonarm


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 16.12.2017, 14:56 Uhr