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Kategorie: Subwoofer (Home)

Vergleichstest: 6 Subwoofer im Vergleich, sowie Tipps und Tricks zur Einstellung


Drucksache

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Der Subwoofer - eine Geschichte voller Missverständnisse: Während der eine den Einsatz eines Bassmeisters für unnötig hält, ruiniert sich der andere das Klangerlebnis durch die falsche Positionierung oder die ungenaue Einstellung. HEIMKINO verrät, wie und wo Sie einen Subwoofer am besten einsetzen.

Heutige Filmsoundtracks sind fast immer mit einer in Dolby Digital oder DTS angebotenen 5.1- bzw. 7.1-Spur ausgestattet. Ist dies der Fall, wird ein Subwoofer für die Wiedergabe des so genannten „.1-Kanales“ benötigt, will man das Optimale aus den gegebenen Möglichkeiten herausholen. Doch nicht immer ist der Filmfan danach mit der klanglichen Darstellung seines Heimkinosets zufrieden, und meist liegt es am „Meister der tiefen Töne“. Entweder er ist kaum wahrnehmbar oder wummert nur so vor sich hin. Dies liegt oft an der Tatsache, dass der Bassmeister zumeist bedenkenlos in die Ecke gestellt und kaum mit seinen Spielpartnern abgeglichen wird. Entgegen der weitläufigen Meinung sollten beim Einsatz eines Subs in einem Heimkinosystem vor allem der Aufstellungsort und die Angleichung an die weiteren Mitspieler mit aller Sorgfalt ausgewählt und vorgenommen werden, denn hat man die richtige Positionierung und Einstellung gefunden, entlastet der Subwoofer die weiteren Lautsprecher und fügt dem Gesamtklangbild einen weiteren wichtigen Aspekt zu - Tiefbass. HEIMKINO stellt einige Kandidaten der Mittel- und Oberklasse vor und erklärt, wie Sie den perfekten Einsatzort und die richtige Einstellung für Ihren Subwoofer finden und welcher Bassmeister für das Kino in Ihren vier Wänden der passende ist.

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Zitat hifitest.de: „ Sehr gutes noch besser gemacht. In Anbetracht des für einen OLED-TV vergleichsweise günstigen Preises eine herausragende Leistung, wir geben eine glatte Eins! “
Dipl. Phys. Guido Randerath
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1 - Bauart

In den meisten Fällen begegnen uns Subwoofer, die nach vorn oder unten abstrahlen. Die Front- und Downfire genannten Geräte haben je nach vorhandener Bausubstanz ihre spezifischen Vorteile. Downfire: Empfehlenswert in Neubauwohnungen mit harter Bausubstanz. Hier gibt der Subwoofer seine Schallanteile nach unten, in Richtung Boden ab, von wo sie in alle Richtungen verteilt werden. So werden diese nicht nur hörbar, sondern auch physisch spürbar. Frontfire: Wird in der Regel als angenehmere Variante empfunden, da die Bassfrequenzen direkt in den Raum abgegeben werden. Eignet sich eher in Altbauwohnungen oder Häusern mit eingezogener Zwischendecke, da die von Downfire-Subs abgegebenen Schallanteile hier regelrecht vom Gebäude verschluckt werden würden.

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2 - Aufstellung

Der wichtigste Punkt ist, die perfekte Position für den Bassmeister zu finden, was sich gerade in Wohnraumkinos als nicht ganz so einfach erweist. Schließlich soll das Wohnzimmer ja nicht in einen Technikraum verwandelt werden. Das Aufstellen in der Zimmerecke ist unbedingt zu vermeiden, denn hier hat jede Raumresonanz ihr Maximum. Versuchen Sie deshalb den Sub aus der Zimmerecke zu verbannen. Schon um wenige Zentimeter verschoben, kann sich ein völlig anderes Klangbild ergeben. Übrigens: THX empfiehlt die Aufstellung des Subwoofers in der vorderen Raumhälfte.

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3 - Ausstattung

Welche Ausstattungspunkte sind besonders wichtig und welche weniger? Zuerst einmal ist hier der Trennfrequenzregler zu nennen. Dieser wird für den möglichst nahtlosen Übergang zwischen Lautsprecher und Subwoofer benötigt. Verfügt Ihr AV-Receiver über die Möglichkeit die Trennfrequenz zu regeln, drehen Sie den Regler am Sub einfach bis zum Ende auf und wählen Sie die gewünschte Trennung im Menü des AV-Gerätes. Der Phasenschalter/-regler ist für die punktgenaue Angleichung an die mitspielenden Lautsprecher da. Ist der Subwoofer in einem anderen Abstand als die Boxen zur Referenzposition platziert, können sich unterschiedliche Laufzeiten ergeben. Mit der Phasenregelung kann dies ausgeglichen werden. Hochpegeleingänge erlauben den Anschluss des Subwoofers an einen Verstärker ohne Vorverstärkerausgang (Subwoofer-out). Über den Niederpegeleingang (in der Regel Cinch) wird der Basskünstler mit dem Verstärker verbunden.

4 – Einstellung

Zuerst wird das Gerät per Cinchkabel mit dem Verstärker verbunden. Benutzen Sie hierfür den in der Regel gelb markierten Subwoofer-Vorverstärkerausgang am AV-Receiver und die Input-Buchse am Bassmeister. Je nach Spielpartner und Raum sind am Aktivmodul unterschiedliche Einstellungen erforderlich. Im Verbund mit einem Satellitensystem empfiehlt es sich, die Trennfrequenz voll aufzudrehen und dann die Lautstärke je nach Hörgeschmack zu justieren. In Verbindung mit großen Lautsprechern sollte die Trennfrequenz zwischen 80 und 100 Hertz gewählt werden, damit Subwoofer und Standbox sich in Lagen oberhalb der gewählten Abtrennung nicht ins Gehege kommen. Eine Trennfrequenz von über 100 Hertz sollte aber vermieden werden, soll der Bassist weiterhin nicht ortbar sein.

Nützliche Tipps:

Zur Justierung des gesamten Lautsprechersystems inklusive Subwoofer sollte unbedingt ein Pegelmessgerät zu Hilfe genommen werden. Dies erlaubt die exakte Abgleichung aller eingesetzten Schallwandler. Empfehlenswert ist hier ein Referenzpegel von 78 Dezibel pro Kanal wobei die maximale Differenz zwischen zwei Lautsprechern 0,5 Dezibel nicht überschreiten sollte. Der Pegel des Subwoofers sollte hingegen um fünf bis zehn Dezibel (je nach Horgeschmack) angehoben werden.

Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Roman Maier
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Datum 22.10.2009, 14:51 Uhr