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Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Calyx CTI - Seite 2 / 3


Taktgefühl

Im Prinzip kann man sagen, dass so ein Class-D-Verstärker lediglich eine andere Modulation verwendet – die Class-A/B-Endstufen nehmen Amplituden- und die Schaltverstärker Pulsweitenmodulation. Der Vorteil des Ummodulierens liegt in der abschließenden MOSFET-Endstufe, die dank stromarmer Ansteuerung nur wenig Leistung verbrät, womit ein recht hoher Wirkungsgrad erzielt werden kann. Was in der Regel herauskommt, sind kleine Verstärker, die trotzdem eine nennenswerte Leistungszahl auf dem Karton stehen haben. Klein und schnucklig ist er ja, der CTI, zumindest von vorn. Ein wenig relativiert sich das, wenn man sich die Dimensionen des Verstärkers ansieht: Statt auf standardmäßigen 43 Zentimetern Breite zu bestehen, baut er mit über 40 Zentimetern weit in die Tiefe. Das ist nicht schlimm, damit erkauft man sich natürlich die Möglichkeit, von vorneherein sehr schlank und kompakt aussehen zu können. Nur sollte halt der Käufer prüfen, ob das Rack tief genug ist, um den Verstärker mitsamt Kabel aufnehmen zu können. Auf so ein handelsübliches Sideboard passt der Gute nämlich nicht. Wenn man in einen solchen Verstärker reinguckt, hat man heute wenig Chancen, die Paradetricks herauszulesen. Die Zeiten, in denen man ungefähr erkennen konnte, was so ein Gerät macht, sind vorbei. Zu viele SMDTeile, zu viele Chips, wenig Nachvollziehbares ist heute auf die Platine gelötet.

Klar, man erkennt sehr wohl, dass es sich um einen Vollbrückenverstärker handelt, der positive und negative Halbwellen gesondert verstärkt. Auch kann man wunderbar die recht hohe Güte der analogen Ausgangsfilter abschätzen, die so ein Schaltverstärker zwingend haben muss. Und ordentliche Ausgangsinduktivitäten braucht der CTI auch, denn er zeigt im Mess- labor eindrucksvoll, was so ein moderner Schaltverstärker auf der Pfanne hat – 200 Watt an vier Ohm sind eine Hausnummer, die man erst mal erreichen muss. Gut, diese Leistungsangabe bezieht sich auf vier Ohm, aber selbst an doppelter Last schiebt er noch 150 Watt und damit genug, um ordentlich was zu reißen. Die Ausgangsfilter sind recht satt gesetzt, jedenfalls ist kaum etwas vom Taktrest auszumachen. Ich sehe normalerweise recht häufig, dass sich der Takt eines Schaltverstärkers als hochfrequente Schwebung auf dem Ausgangssignal breitmacht. Diese Verunreinigung ist zwar in der Regel so hochfrequent, dass sie weit außerhalb des hörbaren Bereiches liegt, aber schön ist das nicht. Wer weiß, was derartiges Ungemach mit dem Rest der Kette anstellt? Aber um so etwas muss sich der Besitzer eines Calyx TI nicht scheren, sein Ausgangsfilter bügelt so gut wie alles weg von der Leitung. Das ist schon mal ein Class-D-Problem vergangener Tage weniger.

Preis: um 2200 Euro

Calyx CTI


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Autor Christian Rechenbach
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Datum 09.01.2012, 12:14 Uhr