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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Vollverstärker

Einzeltest: Cyrus One HD - Seite 3 / 4


My Generation

Da die Regler selbst nicht markiert sind, wird die gewählte Position mithilfe von LEDs angezeigt. In Kombination mit der beinahe spiegelnden Frontplatte macht dies den One HD optisch äußerst ansprechend und ermöglicht außerdem auch aus größerer Entfernung eine gute Ablesbarkeit. Benötigt werden Regler und LEDs bei der Nutzung nicht zwangsläufig, denn natürlich ist der Vollverstärker auch fernbedienbar. Ganz modern setzt Cyrus dafür eine App ein, die den Fokus auf die Generation Smartphone nochmals klarmacht. Die übliche Netzwerkverbindung ist allerdings nicht nötig, denn das kostenlose Control-Programm verbindet sich per Bluetooth mit dem One HD. Neben der Einstellung der Lautstärke per Schieberegler und der Auswahl der gewünschten Quelle kann hier auch die Helligkeit der LEDs justiert werden. In einem Untermenü ist es außerdem möglich, die Balance zu verändern, einen AV-Modus einzuschalten, bei dem die Latenz minimiert wird, oder die maximale Lautstärke zu begrenzen. Eine Funktion, die man vielleicht zunächst belächelt, die aber durchaus Sinn macht. So wird der Einsatzbereiche der Drehregler besser justierbar, wenn man mit den genutzten Lautsprechern oder wegen genervter Nachbarn eh nicht die volle Leistung der Endstufen abrufen kann.

Zwei Situationen, die durchaus eintreten können, denn in Sachen Power lässt Cyrus vom Gedanken an ein Kompaktsystem nicht viel übrig. Angegeben für die in Deutschland eher unübliche Impedanz von sechs Ohm, ist der One HD als 100-Watt-Verstärker ausgelegt. Übertragen auf die beiden gängigeren Varianten von acht und vier Ohm ergab sich am Messstand eine maximale Leistung von 95 beziehungsweise 158 Watt, bevor der Grenzwert überschritten wurde. Hier kommt also eine ganze Menge Power aus den Class-D-Endstufen, die an die jeweils zwei Paar Lautsprecherklemmen an der Rückseite weitergeleitet wird. Somit ist der One HD wunderbar für Bi-Amping geeignet und schreckt auch vor größeren Lautsprechern nicht zurück. Bereits im unteren Bereich der Skala schob der Verstärker schon kräftig an und erreichte schnell einen Schalldruck, der über normale Zimmerlautstärke hinausging. Die Möglichkeit, es mal richtig krachen zu lassen, ist also durchaus gegeben. Dank des tollen Sounds, der aus den Boxen kam, erliegt man dieser Versuchung besonders leicht. Von Beginn an baute sich eine breite Bühne auf, die auch in der Tiefe einiges zu bieten hatte. Das Grollen einer Bassdrum trat von unten hervor, bevor ein Drumstick donnernd in einem Becken landete, das nach dem ersten, prägnanten Treffer weiter schwang und dabei langsam seine Kraft verlor.

Preis: um 1300 Euro

Cyrus One HD


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 25.09.2018, 10:01 Uhr