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Kategorie: Zubehör Heimkino, Signalkonverter

Systemtest: Televes Televes EKA1000WiFi, Televes Televes EKA1000


Internet über das Antennenkabel

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Ob PC, TV-Gerät, Smartphone, Smartspeaker oder auch der Sat-Receiver – nahezu alle Geräte bieten heute auch den Zugang zum Internet an. Doch gerade wenn man sich z. B. Filme in HD-Qualität über das Netz anschauen möchte, ist eine gute Internetverbindung essentiell. Televes bietet mit seiner Coaxdata-Serie eine interessante Möglichkeit der Datenübertragung an. Wir haben uns das System näher angeschaut.

Unser Testpaket besteht aus einem Master, einem Splitter sowie einem Router. Alle drei Komponenten kosten zusammen rund 575 Euro.
Televes setzt bei der Verteilung seiner Internetsignale auf das klassische Koaxial-Antennenkabel. Dies bietet den Vorteil, dass dort, wo nicht mehr Platz für ein zusätzliches LAN-Kabel ist, einfach die bestehende Verteilstruktur genutzt werden kann. Damit ist das System beispielsweise auch interessant für kleinere Pensionen oder Krankenhäuser, wo in der Regel bereits eine TV-Verteilung vorhanden ist. Und nun auch Internet angeboten werden soll. Das Televes-System kann zusätzlich auch Datensignale über das Stromnetz verteilen. Schauen wir uns das System im Detail an.

Intelligente Verteilung


Für die Einspeisung der Signale wird der Televes CoaxData-Master, der ähnlich wie ein Multischalter aussieht, in der Nähe des TV-Verteilers und Internetrouters angeschlossen. Insgesamt bietet der Televes EKA1000 zwei Gigabit-LAN-Anschlussbuchsen. Die ankommenden TV-Signale, z. B. von einer Kopfstation oder einem Kabelanschluss, sowie die Daten werden mit einem speziellen CoaxData-Diplexer zusammengeführt und über die bestehende Koaxialverkabelung weiterverteilt.
Um die TV- und Datensignale, welche in unterschiedlichen Frequenzbereichen senden, am Endpunkt wieder aufzusplitten, wird nun der entsprechende Slave/Router EKA1000WiFi angeschlossen. Dieser fungiert ähnlich wie ein klassischer Router und stellt nun die Signale über gleich mehrere Ausgänge bereit. Er bietet 2 LAN-Direktanschlüsse sowie eine WAN-fähige Ethernet-Schnittstelle und zwei F-Stecker-Anschlüsse. Das Televes Gateway EKA1000WIFI stellt die Signale auch via WLAN bereit, so dass man Endgeräte wie Tablets und Smartphones nutzen kann.
Über ein umfangreiches Webinterface lassen sich zahlreiche Einstellungen konfigurieren. Hierüber kann man z. B. WLAN-Passwörter ändern, zeitgesteuerte Zugänge einrichten und die aktuelle Übertragungsrate sehen. Via LAN-Direktanschluss sind hier im übrigen maximal bis zu 700 Mbit/s und via Wi-Fi bis zu 300 Mbit/s möglich.

Fazit

Mit dem CoaxData-System von Televes lässt sich im Handumdrehen eine stabile und sichere Internetverteilung über eine vorhandene Koaxialverkabelung aufbauen. In Wohnungen oder Häusern mit nur einer zentralen Datendose aber mehreren Antennendosen kann so Internet überall verteilt werden. Mit der optional erhältlichen Coaxbox können alle im System eingebundenen Master-und-Slave-Einheiten optimal gesteuert und überwacht werden.

Preis: um 290 Euro

Televes Televes EKA1000WiFi


-

Preis: um 250 Euro

Televes Televes EKA1000


05/2020 - Dirk Weyel

Ausstattung & technische Daten: Televes Televes EKA1000WiFi
Preis: um 290 Euro 
Vertrieb Televes, Köngen 
Telefon 07024 46860 
Internet www.televes.de 
Technische Daten
Anschlüsse 2 x F-Stecker, 3 x RJ45 
Frequenzbereich Daten: 2...67,5 MHz 
Frequenzbereich TV: 87...2150 MHz 
max. Dämpfung: 85 dB 
Ausgangspegel: 130 dBμV 
Netzwerk: bis zu 253 Slaves pro Master 
Leistungsaufnahme: max. 5 Watt 
Abmessungen (BxHxT in mm) 160 x 43 x 130 
Ausstattung & technische Daten: Televes Televes EKA1000
Preis: um 250 Euro 
Vertrieb: Televes, Köngen 
Telefon: 07024 46860 
Internet: www.televes.de 
Technische Daten
Anschlüsse Daten: 2 x RJ45 
Anschlüsse TV: 2 x F-Stecker 
Frequenzbereich Daten: 2...67,5 MHz 
Ausgangspegel Daten: 130 dbμV 
Impedanz: 75 Ohm 
max. Dämpfung: 85 dB 
Frequenzbereich TV: 87...2150 MHz 
Einfügungs-/Rückflussdämpfung: 2/>10 dB 
Leistungsaufnahme: max.5 Watt 
Abmessungen (BxHxT in mm): 187 x 88 x 33 
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Autor Dirk Weyel
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Datum 20.05.2020, 09:59 Uhr