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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Zubehör HiFi, Kopfhörer Hifi

Systemtest: Burson Audio Conductor 3 Reference, Sendy Audio Aiva - Seite 2 / 3


Feines Tischbesteck

uch einen Cinch-Ausgang direkt ab D/AWandler. Technisch bietet der Burson feinste diskrete Schaltungstechnik dort, wo die Hilfe hochintegrierter Schaltungen nicht unvermeidlich ist. Gleich fünf aufwendige Schaltregler setzen die ankommenden 24 Volt des externen (Notebook-)Netzteils aufs an der jeweiligen Stelle gewünschte Spannungsniveau um, die analogen Sektionen dürfen sich über eine separate nachfolgende lineare Regelung freuen. Die Spannungsverstärkung übernehmen die hauseigenen diskret aufgebauten Operationsverstärkermodule, die Burson auch einzeln anbietet. Die flächendeckende Hauptplatine ist proppevoll, und das trotz weitgehender SMD-Bestückung, hier bekommt man richtig was fürs Geld. Die Bedienung erfolgt über vier Taster, den Drehimpulsgeber hinter dem Lautstärkeknopf, ebenfalls mit Tastfunktion. Die Rückmeldung besorgt ein kleines OLED-Display. Das funktioniert so weit ordentlich, ist aber hier und da noch etwas hakelig und nicht unbedingt benutzerfreundlich: Das Wechseln des Eingangs erfordert einen Dreh am Impulsgeber und dreimaliges Drücken zweier Tasten – das geht besser. Einen hübschen Trick hat der Burson noch parat: In bester Smartphone- Manier kann man das Gerät auf die Seite stellen und das Display in den Hochkant-Modus schalten. Das Ganze ist dann zwar etwas kippelig, hat aber was. Die Kombination des Burson mit dem Sendy Audio Aiva ergibt absolut Sinn: Mit einer Nennimpedanz von 32 Ohm liegt der Magnetostat perfekt in der Komfortzone des Burson und dürfte locker in der Lage sein, die Meriten des australischen Hightech-Gerätes auszuloten. Auch wenn es sich zunächst als gar nicht so einfach erwies, Kopfhörer und Verstärker miteinander zu verbinden: Ersterer verfügt nämlich über einen 4,4-Millimeter-Pentaconn- Anschlussstecker, und mit dem ist beim Burson nicht viel zu holen. Auch nicht mit dem beiliegenden Adapter, der den modernen symmetrisch beschalteten fünfpoligen Stecker auf klassisches 3,5-Millimeter-Stereo- Format übersetzt. Aber von dort aus war ich wenigstens in der Lage, auf die benötigten 6,3 Millimeter zu adaptieren. Sprich: Sechs Steckverbinder zwischen Kopfhörer und Kopfhörerverstärker, da nützt auch das bestimmt sehr gute geflochtene und schön elastische Anschlusskabel des Sendy Aiva nicht mehr viel. Jenes ist mit 2,5-Millimeter- Klinkensteckern an den Hörern angeschlossen, was ziemlich gängig ist. Und deshalb ist dem Spieltrieb des geneigten Anwenders an dieser Stelle auch Tür und Tor geöffnet. Überhaupt ist die ausgezeichnete Verarbeitung das Erste, was beim „Begrabbeln“ des Fernost-Hörers auffällt. Die beiden großen (97 x 76 Millimeter) Wandlerelemente stecken in Gehäusen aus feinem Zebrano-Holz, die ausgesprochen weichen Ohrpolster bestehen an den Seiten aus gelochtem (Kunst-?)Leder, die Auflageflächen aus Textilmaterial. Das ist sehr bequem und drückt auch nach längerem Tragen nicht – trotz des nicht unerheblichen Gewichts des Hörers. Der Kopfbügel ist eine recht filigrane Metallversion, das Kopfband abermals aus Leder, der Verstellbereich ist ausreichend. Das sage ich als jemand mit einem sehr großen Schädel – ich gerate da nämlich gerne mal an die Grenzen der Verstellbarkeit bei Kopfhörern. Und die Technik? „Ultra-nano composite planar magnetic diaphragm unit“. Nanotechnik hört sich gut an, dass der Hörer nach dem magnetostatischen Prinzip arbeitet, sagte ich schon. Bass sollte dank der großen Membranen kein Thema sein, die trotzdem sehr leichte Konstruktion sollte auch oben heraus sehr fein spielen können. Meine erste akustische Begegnung mit dem halboffenen Hörer erfolgte per Kli

Preis: um 2000 Euro

Burson Audio Conductor 3 Reference


-

Preis: um 700 Euro

Sendy Audio Aiva


10/2019 - Holger Barske

Dipl.-Ing.
Michael Voigt
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Autor Holger Barske
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Datum 28.10.2019, 15:00 Uhr