Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
33_13824_2
Soundbar_1495530911.jpg
Topthema: Soundbar Philips Fidelio B8

Mit dem neuen Dolby-Atmos-Tonformat hat das Heimkino praktisch eine neue akustische Dimension dazugewonnen. Doch die aufwendige Umsetzung benötigt normalerweise viele Komponenten. Das muss aber nicht unbedingt so sein.

>> Mehr erfahren
Kategorie: Zubehör HiFi

Einzeltest: jplay.eu JPLAY - Seite 3 / 4


Alternativprogramm

Leider, aber Sie hatten es sicher schon geahnt, ist die Wiedergabe noch etwas luftiger und satter, wenn man den absoluten Hardcore-Fall ausprobiert und den Computer unter Verwendung des Mini-Players und Aktivieren des Hibernate-Modus musizieren lässt. Denn auch wenn es vornehmlich um Klangqualität gehen sollte, geht mir doch ein Stück Qualität einfach durch das recht unkomfortable Handling verloren, denn dann kann man sich seine Musik nur Stück für Stück anhören und hat sonst keine weiteren Möglicheiten wie Navigieren. Der Rechner ist schlicht lahmgelegt. Doch da haben sich Josef und Marcin noch etwas einfallen lassen, um die Vorteile eines JPLAY mit denen beispielsweise eines Jrivers mit nur ganz wenigen Kompromissen verbinden zu können: Den von ihnen „StreamerMode“ getauften Netzwerkmodus. Und der funktioniert wie folgt: Auf einem Computer läuft das Abspielprogramm der Wahl (bei mir ist das natürlich JRiver), als Ausgabe- Plugin ist JPLAY ausgewählt. So weit so normal, doch schnappt man sich nun einen zweiten Computer, der als dedizierter Musik-PC fungieren soll, und installiert auch hier JPLAY. Es hört sich ein wenig seltsam an, doch ausgerechnet der Musik-PC bekommt kein Abspielprogramm. Eigentlich gehört auf diesen Rechner lediglich ein Windows und JPLAY, alles andere ist unnötiger Ballast.

Nun stellt man auf dem ersten Rechner in den JPLAY-Optionen ein, dass die Tonausgabe nicht lokal, sondern über den entfernten Computer erfolgen soll, und schon hat man ein komfortables, klanglich erstklassiges Streaming- System. Sie erinnern sich: Bei JPLAY kommuniziert der Treiber mit dem Audio-Dienst grundsätzlich über das TCP/IP-Netzwerk miteinander – ob die auf getrennten Rechnern liegen oder nicht, ist somit wurscht. Der für die Musik verantwortliche Rechner kann jetzt in den Hibernate- Modus versetzt werden, in dem alles lahmgelegt wird, was nicht im direkten Zusammenhang mit der Tonwiedergabe steht. Duzende Dienste und eine Vielzahl von jitterinjizierenden Prozessen wird nun eliminiert. Der Kontrollrechner lädt, dekomprimiert und verarbeitet die Musik, der Audio- PC empfängt die fertigen Bytes und gibt sie wieder. Und das ist dann mal echt heiß: Ich habe probeweise meinen Laptop als Musikrechner eingesetzt und habe nicht schlecht gestaunt, als für die Wiedergabe der Bildschirm und die Tastaturbeleuchtung ausgingen. Für diesem Modus möchte JPLAY übrigens unbedingt einen USB-Stick, der quasi als Ein- und Ausschalter dient, denn während der Musikwiedergabe ist das Betriebssystem nicht nutzbar, es ist bis auf Audio vollkommen lahmgelegt. So konsequent habe ich das noch nie gesehen und mit dem StreamerMode wird ein ganz interessanter, highendiger Schuh draus.

Preis: um 100 Euro

jplay.eu JPLAY


-

Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
Kontakt E-Mail
Datum 10.09.2013, 11:02 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Hoer an Michael Imhof