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News Kategorie: Car-Media
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UKW-Radio feiert 65. Geburtstag - Digitalradio sieht noch immer kein Land

04.10.2014 15:32 Uhr von Jochen Wieloch

Gerade einmal 7,5 Prozent der deutschen Haushalte besitzen inzwischen ein DAB+ Gerät zum Empfang von Digitalradio. Mit 93,5 Prozent hat das UKW-Radio nach wie vor die Nase um Längen vorne.

Wie aus dem aktuellen Digitalisierungsbericht der Medienanstalten hervorgeht, hören 30,1 Prozent der Deutschen Radio über Kabel oder Satellit, 23,3 Prozent über PC, Laptop, Smartphone oder Tablet.

Trotz aller Bemühungen der Hersteller, das Digitalradio hat bisher gegen die Analogtechnik keine Chance. Die Hörfunkausbreitung über Ultrakurzwelle (UKW) feiert in diesem Jahr ihren 65. Geburtstag: Am 28. Februar 1949 ging der erste UKW-Sender Deutschlands in München Freimann auf Sendung. Einen Tag später folgte ein UKW-Sender in Hannover. Weitere kamen in Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Kassel, Nürnberg, Würzburg und Köln dazu, so dass bereits Ende April 1950 rund 40 Prozent der Rundfunk-Hörer die Möglichkeit hatten, UKW-Sender zu empfangen.

Stereo seit dem 30. August 1963

Die UKW-Übertragung verwendet die so genannte Frequenzmodulation (FM). Sie verbreitet die Radiosignale mit weniger Störungen und besserem Frequenzgang als die bis dahin auf Lang-, Mittel- und Kurzwelle verwendete Amplituden-Modulation (AM). Der nächste Qualitätssprung auf UKW-Basis datiert auf den 30. August 1963. Seit diesem Tag gibt es in der Bundesrepublik Radiosendungen in Stereo mit zwei getrennten Tonkanälen. So ermöglichte der Hörfunk erstmals ein räumliches Klangbild. Die offizielle Einführung des Stereotons beim UKW-Radio erfolgte – wie viele andere wichtige Entwicklungen – zur Funkausstellung 1963 in Berlin. Übertragen wurde ein Eröffnungskonzert aus dem Großen Sendesaal im Haus des Rundfunks in Berlin. Wie alle Sparten der Consumer Electronics entwickelte sich auch der UKW-Rundfunk rasant weiter. 1972 gab es erste Versuche mit der Verkehrsfunk-Senderkennung, dem Vorläufer des heutigen TMC (Traffic Message Channel), mit dessen Hilfe Navigationsgeräte Autofahrern bei Staus alternative Routen empfehlen. Seit 1988 können UKW-Radios automatisch auf den stärksten Sender umschalten, ohne das laufende Programm zu unterbrechen. Und sie zeigen Sendernamen an: Das Radio-Daten-System RDS macht es möglich. Später kam der Radiotext hinzu. So bieten kurze Laufschriften auf dem Display des Empfängers zusätzliche Informationen für den Hörer.

DAB+ feierte im Jahr 2011 Premiere

Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es bereits digitales Radio – terrestrisch, über Satellit und im Kabel. In den letzten Jahren wurde auch die digitale Hörfunk-Verbreitung über das Internet immer beliebter. Ein wachsendes Angebot Internet-tauglicher Empfänger bringt tausende von Radiostationen aus aller Welt zu Gehör. Am 1. August 2011 gingen erstmals deutschlandweit Programme nach dem neuen Digitalstandard DAB+ auf Sendung. Das Übertragungsverfahren DAB+ arbeitet mit einer moderneren, effizienteren Ton-Kodierung als das Vorläufersystem DAB, um Übertragungskosten zu verringern und bei gleicher Klangqualität mehr Spielraum für eine noch deutlich größere digitale Programmvielfalt zu bieten, wie die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) erklärt.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 04.10.2014, 15:32 Uhr
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