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News Kategorie: Car-Media
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HiFi-Power im Kofferraum: Ein Passat wird zum rollenden Klangwunder

04.04.2015 12:48 Uhr von Ruth Wallhoff-Randerath

Autoverrückt trifft Car HiFi-Leidenschaft: In Dennis Müllers Passat 3BG entstand gemeinsam mit Christopher Horndasch von HiFi Planet ein Einbau, der es besonders im Kofferraum in sich hat.

Ob Streetculture Schweinfurt, Wörthersee, Karfreitagstreffen am Nürburgring, Grill and Chill WAGN air, VW- und Audi-Days Geiselwind oder Bad Ems, Dennis Müller und Miriam Weis sind (oft mit einer großen Gruppe Freunde) auf vielen Treffen vor Ort. Dennis schraubte bereits mit 14 Jahren an Autos herum, macht eigentlich alles selber und seine Autos sehen nie eine Werkstatt. Auch Miriam ist automäßig vorbelastet und zieht voll mit.

Als der im Maschinenbau tätige Industriemechaniker bei einem Motorsport-Kumpel das Importfahrzeug aus den USA (BJ 2004, Speziallackierung steingrau-metallic und noch mit kalifornischem Sand in den Rückleuchten) sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Im Juni 2014 gekauft, wurde zunächst das Tuning in Angriff genommen: Breite Kotflügel, Motorhaubenverlängerung, professionell gebördelt und tiefer gelegt macht der Passat mit seinen US-Leuchten rundum mächtig was her.

Die Dieselsoftware mit ursprünglich 101 PS (1,9er-TDI-Dieselmotor) wurde per Chip auf 130 PS aufgerüstet, um besser mit dem 5er-Golf Edition 30, Dennis´ Alltagsauto mit über 340 PS, mithalten zu können. Außerdem gibt es in der Familie noch einen 3er-Golf VR6 und einen 4er-Golf. So viel Auto braucht der Mensch. Durch Mike O‘Conner, einen Freund, wurde Dennis auf Christopher Horndasch und HiFi Planet aufmerksam und wollte zunächst lediglich eine Headunit für den Passat. Das Radio wurde zum Grundstein für eine konsequent durchgeplante Anlage ohne Kompromisse. Zunächst wurde die vorhandene Anlage entfernt. Das Fahrzeug wurde komplett 2/2015 15 mit STP 2,2 mm Alubutyl gedämmt. Der Himmel sogar doppellagig, um Vibrationen an der Frontscheibe zu vermeiden. Die Stromverkabelung wurde komplett in 35 qmm erstellt. Die hinteren Zusatzbatterien (Kinetik Monster HC2400) wurden massiv befestigt (33 kg pro St.) und separat abgesichert. Bei der Kabelverlegung von Signal und Stromkabeln wurde penibel darauf geachtet, dass Strom- und Signalleitungen keine Berührungspunkte haben, um Einstreuungen zu vermeiden.

Das Woofergehäuse füllt einen Großteil des Kofferraums und ermöglicht Bass vom Feinsten. Der Kofferraumeinbau war zunächst einfach und ohne Aufwand geplant, während der Bauphase ergab sich dann der Wunsch nach einem Triple-X-Woofer. Für die Bodenplatte wurde 16er-Multiplex verwendet, die große Endstufe unter einer gefrästen Aussparung sichtbar verbaut, die beiden kleinen Endstufen darunter versteckt. Um Servicearbeiten zu erleichtern, ist das Subwoofergehäuse herausnehmbar. Der RE Audio XXX18D2 spielt in 160 Litern Nettovolumen. Christopher erwog ein größeres Bassreflexgehäuse, um noch mehr Schalldruck herauszukitzeln, verzichtete jedoch zugunsten der von Dennis gewünschten Mischung aus Pegel und Staffelung darauf. Die Komponentenwahl vorn war schon etwas aufwendiger.

Dennis zog zuerst ein aktives 2-Wege-System in Erwägung, nach Probehören in einem der Firmenfahrzeuge war aber schnell klar, dass es ein 3 Wege System sein sollte. Das Morel Virtus 603 kam in die engere Wahl, das nun verbaute GZ System machte letztendlich aufgrund der Stärken im Mittelund Grundton und der hohen Pegelfestigkeit das Rennen. Die Mitteltönergehäuse wurden in Handarbeit aus GFK speziell für den Passat gefertigt. Auch die Hochtonkugeln sind keine Fertigteile sondern wurden selbst erstellt und dann zur Oberflächenveredelung beflockt.

Klang

Bei der tonalen Abstimmung begab sich Christopher Horndasch auf die Suche nach der optimalen Mischung. Das Setup des Frontsystems wurde eher audiophil gewählt, dennoch schöpft der Subwoofer aus dem Vollen. Christopher: „Auch jeder SQ-begeisterte Kunde möchte einfach mal etwas Spaß haben. Bei Bedarf können die Kunden ja jederzeit Setup 2 wählen, um reine Sound Quality zu erleben.“ Dennis: „Dabei darf der Bass nie über dem Frontsystem stehen, sondern lediglich aus dem Hintergrund spielen.“ Bei Bass Drum of Deaths „I Wanna Be Forgotten“ zeigt sich die Anlage druckvoll und voluminös. Der Triple-X-Woofer bildet das satte Fundament und bringt gehörig Schub ins Fahrzeuginnere.

„The Bass Cannon, Transformers“ zeigt die gelungene Bühnenabbildung der Anlage, weiträumig spannt sich der Klangbogen über die gesamte Front des Passat, Instrumente sind gut ortbar. Bei Dennis‘ Lieblingsmusikrichtung Dubstep ist die Anlage voll in ihrem Element. AC/DCs „Thunderstruck“ im CD-Schacht zeigt uns, dass diese Anlage so schnell nichts aus dem Konzept bringt. Sauber und dynamisch liefert sie Details auch der schwierigsten Klangpassagen. Das nächste Projektfahrzeug ist bereits in Planung: Dennis‘ 3er Golf VR6 soll als Turbo umgebaut werden, somit ist der Passat demnächst wahrscheinlich in gute Hände abzugeben.

Ruth Wallhoff-Randerath
Autor Ruth Wallhoff-Randerath
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Datum 04.04.2015, 12:48 Uhr
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