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News Kategorie: mobile Devices
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Vorsicht, Ihr Smartphone schnüffelt Ihre Daten aus: Datenschutz bei Apps im Blick behalten

14.07.2015 13:02 Uhr von Jochen Wieloch

Die Navi-App nutzt den Standort, die Bildbearbeitung greift auf die gespeicherten Fotos zu oder der Messenger auf die Kontakte: Viele Smartphone-Apps verwenden persönliche Daten, um ihre Funktionalität voll ausspielen zu können.

Dennoch sollten Smartphone-Besitzer die Einstellungen ihrer Geräte im Blick behalten. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hat gut die Hälfte (52 Prozent) aller Smartphone-Nutzer in Deutschland die Lokalisierungsfunktion ihres Smartphones schon einmal verändert. Damit kann geregelt werden, ob eine App immer, zeitweise oder gar nicht auf den Standort des Nutzers zugreifen darf.

Jeder Dritte hat schon Hand angelegt

38 Prozent haben die Zugriffsmöglichkeit auf ihre auf dem Smartphone gespeicherten Fotos verändert und ein Viertel (25 Prozent) die Nutzung ihrer persönlichen Kontakte. Immerhin 17 Prozent haben die Einstellungen zur Nutzung des Mikrofons angepasst, was vor allem für Apps mit einer Funktion für die Spracheingabe wichtig ist.

„Viele Anwendungen brauchen bestimmte Informationen, um zu funktionieren“, sagt Susanne Dehmel, Bitkom-Geschäftsleiterin Vertrauen und Sicherheit. „Smartphone-Nutzer können die Einstellungen ihres Gerätes je nach Bedarf anpassen und so vermeiden, dass unnötige Daten gesammelt werden.“ So ist es zum Beispiel nicht notwendig, dass der Routenplaner die persönlichen Kontakte eines Smartphone-Besitzers ausliest.

Jüngere sind vorsichtiger

Laut Umfrage verändern deutlich mehr jüngere als ältere Smartphone-Nutzer die datenschutzrelevanten Einstellungen ihrer Geräte. So haben bereits 63 Prozent der 14- bis 29-Jährigen Smartphone-Nutzer die Lokalisierungsfunktion angepasst, aber nur 28 Prozent in der Generation 65-plus. 44 Prozent der Jüngeren (14 bis 29 Jahre) haben den Zugriff auf ihre Fotos verändert, aber nur 4 Prozent der Älteren ab 65 Jahre.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 755 Smartphone-Nutzer ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 14.07.2015, 13:02 Uhr
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