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Kategorie: Beamer

Einzeltest: BenQ W1080ST


Einzigartig

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Der W1080ST von BenQ ist ein ganz besonderer Vertreter seiner Art: Zum ersten Mal hält eine native Full-HD-Auflösung Einzug in einen Kurzdistanzprojektor – eine beeindruckende Innovation, wie sich im Test gezeigt hat.

Dass es sich beim W1080ST um einen Kurzdistanzler handelt, sieht man auf den ersten Blick. Blieb das Gehäuse gegenüber seinem Bruder, dem W1070, ansonsten komplett unverändert, fällt sofort die stark gewölbte Frontlinse auf. Diese sorgt im Verbund mit den weiteren Gläsern im Lichtweg für die starke Weitwinkelfunktion, die zwei Meter Bildbreite schon ab einem minimalen Betrachtungsabstand von 1,38 Metern ermöglicht. Das führt zum einen dazu, dass auch sehr kleine Wohnzimmer in den Genuss großer Bilder kommen können, hat aber vor allem den Vorteil, dass man sich frei im Raum bewegen kann, ohne geblendet zu werden oder im Lichtkanal zu stehen. Wer über den W1080ST einmal ein bewegungsgesteuertes Konsolenspiel gezockt hat, weiß diese Eigenschaft sofort zu schätzen. Fokus und Zoom werden weiterhin manuell bedient, Letzterer fällt mit 1,2:1 etwas geringer aus als beim W1070 (1,3:1), was der Weitwinkeloptik geschuldet ist. Aus dem gleichen Grund entfällt das Lens-Shift, das man beim 1070er noch findet. Sollte es aber doch mal passieren, dass schief projiziert werden muss, bietet der W1080ST eine elektrische Trapezkorrektur für die Vertikale an. Die technischen Daten sind laut BenQ weitestgehend identisch mit jenen vom W1070. So entlockt man dem Kurzdistanzbeamer ebenfalls 2000 ANSI-Lumen und 10.000:1 Maximalkontrast. Für diese Werte sorgt zum einen eine 240-Watt-Lampe von Philips und zum anderen ein Full-HD-DarkChip-3 von Texas Instruments. Extrem ökonomisch gibt sich der BenQ im SmartEco-Modus. Hier wird die Leuchtkraft der Lampe dynamisch an den Bildinhalt angepasst, und der mit 5000 Stunden Lampenbetriebsdauer schon ausdauernde Ecomodus wird noch einmal getoppt: Ganze 6000 Stunden soll der Leuchtkörper halten, wenn der SmartEco-Modus aktiv ist. War beim W1070 die Tatsache, dass er im 3D-Betrieb mit 144 Hz das sogenannte Triple-Flash beherrschte, sogar für BenQ selbst eine Überraschung, ist es beim W1080ST ganz offiziell. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn mit 144 Hz ist es möglich, beim Abspielen von 3D-Inhalten von einer Blu-ray im Wiedergabeformat 1080p24 jedes Einzelbild für jedes Auge dreimal zu zeigen. Dies führt zu einem deutlich ruhigeren und helleren Eindruck beim Betrachter und schlägt die Darstellung mit lediglich zwei wiederholten Bildern pro Auge qualitativ deutlich. Als Real-3D-Projektor benötigt der Beamer dann lediglich die optional erhältlichen Shutterbrillen, und schon kann der dreidimensionale Genuss losgehen. Bei den Anschlüssen vertraut man auf das Layout des W1070: Mit Component-, S-Video-, VGA- und Komponenteninput stehen vier analoge und mit den zwei HDMI-Schnittstellen entsprechend zwei digitale Eingänge zur Verfügung. Zu guter Letzt ist auch der W1080ST ISF-zertifiziert und bietet demnach entsprechende Speicherplätze für unterschiedliche Quellen und/oder verschiedene Lichtverhältnisse, die bei Bedarf abgerufen werden können. 

Preis: um 1200 Euro

BenQ W1080ST

Oberklasse


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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 03.12.2013, 09:22 Uhr
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