Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Beamer

Einzeltest: BenQ W5000


Herausforderer

3163

Full HD ist ganz klar der Heimkinotrend des Jahres, und mit dem W10000 und W9000 hatte BenQ hier bereits heiße Kandidaten im Rennen. Zum echten Kampfpreis präsentiert man nun mit dem W5000 die nächste Entwicklungsstufe.

Auf den ersten Blick werden sowohl Familienähnlichkeiten als auch Unterschiede deutlich. Das vertraute Gehäuse des W10000 (und des 720p-Modells PE8720) kommt hier in leicht veränderter Version zum Einsatz. Allerdings hat BenQ dem W5000 eine nagelneue Optik spendiert, die nun vor dem Gehäuse sitzt und feinfühlig manuell justierbar ist.

Projektor und Technik


Überhaupt ist der W5000 eine komplette Neuentwicklung, die von Anfang an konsequent auf Full- HD getrimmt wurde. Die Aufbereitung der Bildsignale für die über 2 Millionen Mikrospiegel des bewährten DC2-DLP-Chip übernimmt nun die aktuelle Version der HQV-Technologie von Silicon Optics. Mit der Abkürzung versprechen die Entwickler „Hollywood Quality Video“, und in der Tat hat HQV dem ehemaligen Platzhirschen Faroudja DCDi in Sachen Scaling und De-Interlacing längst den Rang abgelaufen. Um die korrekte Farbdarstellung kümmert sich ein „BrilliantColor“-Farbrad, das neben den RGB-Grundfarben auch über Segmente mit den Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb verfügt. Gute Schwarzwerte sind sowieso die Paradedisziplin der DLP-Technologie, doch das war den BenQ-Entwicklern noch nicht genug. Für den richtigen „Punch“ sorgt deshalb beim W5000 zusätzlich eine Auto-Iris-Funktion, welche die Blendenöffnung abhängig vom Bildinhalt regelt und so den dynamischen Kontrast noch einmal enorm steigert. Da überrascht es nicht, dass der Projektor echte Spitzenwerte ins Testprotokoll stempelt: ein gemessener Maximalkontrast von 4750:1 bei durchschnittlich 315 Lumen Helligkeit (unter Heimkinobedingungen und im Eco-Modus) zaubert auch noch auf Leinwänden von über drei Metern Breite faszinierend brillante Bilder ins Heimkino. Selbstverständlich verarbeitet der W5000 auch 24p- Signale vom Blu-ray- oder HD-DVD-Player; dank der Cinewide-Option ist er zudem endgültig selbst für anspruchsvollste Heimkino- Anwendungen gerüstet. Weiter verbessert wurde die Geräuschentwicklung des Projektors: in der standardisierten HEIMKINO-Messung unterbietet der W5000 sogar die sowieso schon guten Werte seiner Vorgänger noch einmal.

Videotechnik und Anschlüsse


Dank moderner 10-bit-Videoverarbeitung gehören Quantisierungsfehler beim BenQ endgültig der Vergangenheit an. In Sachen Anschlüssen herrscht üppige Vielfalt und Flexibilität. Fünf BNC-Verbinder warten wahlweise sowohl auf RGB-Signale mit horizontaler und vertikaler Synchronisation (RGBVH) als auch auf YUV-Zuspielung, ein separater YUV-Eingang steht ebenfalls zur Verfügung, und zeitgemäße zwei HDMI-Inputs bieten Anschluss für digitale Zuspieler. Je ein Standard-Video- und S-Video-Eingang sowie eine RS232-Schnittstelle runden das Angebot ab.

Preis: um 3500 Euro

BenQ W5000

Spitzenklasse


-

 
Timo Wolters
Autor Timo Wolters
Kontakt E-Mail
Datum 20.01.2011, 12:30 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

AUDIO INSIDER