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Kategorie: Beamer

Einzeltest: LG PF1000U


Fernsehen 2.0

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Der PF1000U von LG sieht ziemlich aufgeräumt, beinah schon stylisch aus. Das ist gut so, denn Sie werden den kompakten Beamer tatsächlich immer vor Augen haben. Da er für die Ultrakurzdistanz konzipiert wurde, darf er gern auf dem Sideboard fast direkt vor der Leinwand stehen. Damit und mit der langen Lebensdauer der LED-Leuchtmittel ist er eine direkte Konkurrenz zum großen Bildschirm, zumal der Beamer auch über einen TV-Tuner verfügt.

Je nach gewünschter Bilddiagonale beträgt der lichte Abstand zur Leinwand zwischen 10 und 40 Zentimeter. Selbst mit der kurzen Distanz erreicht man noch die beachtliche Bildgröße eines 60-Zoll-Displays, also eine Bilddiagonale von etwa eineinhalb Metern. Erreicht wird das, wie bei Ultrakurzdistanz-Beamern üblich, über eine Kombination aus Weitwinkel-Optik und Spiegel. Natürlich birgt diese Konstruktion auch gewisse Nachteile, sie geht zulasten der Lichtausbeute, und da im Inneren dieselbe Technik zur Bildreproduktion verantwortlich ist wie beim in HEIMKINO 6/2015 getesteten PF1500G, bietet der PF1000U mit seinen 1000 Lumen schon mal eine um knapp 30 Prozent geringere Lichtausbeute – nominell. Wie sich das auf ein kalibriertes Bild auswirkt, werden wir später noch erfahren. Nun heißt es erst einmal, den richtigen Platz für den nach wie vor kompakten Beamer zu finden. 

Aufstellung


Ultrakurzdistanz-Beamer kommen eigentlich aus dem Bildungsbereich, Warum? – Nun, der Lehrer oder Dozent kann sich prima vor der Leinwand bewegen, ohne dass er Schatten wirft. Dass der Beamer zudem ziemlich leise im Betrieb ist, kommt nicht nur dem Lehrer, sondern auch dem Cineasten zugute. Das trifft auch für die exorbitant lange Lebensdauer der LED-Leuchtmittel zu, die erst nach 30.000 Stunden Betrieb gewechselt werden sollen. Das dürfte selbst bei mehrstündigem täglichen Betrieb einige Jahre dauern, so dass wohl eher ein neuer Beamer fällig wird, als dass die Leuchtmittel gewechselt werden müssen. Bei der Aufstellung ist der PF1000U äußerst genügsam. Dank seines geringen Gewichts und der kompakten Abmessungen ist er schnell auf dem Sideboard oder einem ähnlichen Möbelstück platziert; nach Einschalten des Gitter-Testsignals erreicht man mit nur wenig Schieberei eine recht gerade Projektion. Nacharbeiten kann man entweder mit der automatischen Keystone-Korrektur oder, sollte das nicht reichen, per manuelle Einstellungen. Für die Projektion auf eine Leinwand von zwei Metern Breite muss der Beamer knapp über einen halben Meter von der Leinwand entfernt stehen; dies bezieht sich auf die Fläche des Spiegels, und somit die von der Leinwand abgewandte Seite. Die Rückseite des Beamers hat dann immer noch gut 20 Zentimeter Abstand von der Projektionsfläche, so dass er immer noch locker auf die meisten Sideboards passen dürfte. 

Preis: um 1300 Euro

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LG PF1000U

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 03.04.2016, 09:55 Uhr
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