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Kategorie: Blu-ray-Player

Einzeltest: Philips BDP9700


Audiofeel

8006

Was lange währt wird endlich gut. Selten drängt sich dieses Sprichwort so auf wie beim vorliegenden Philips BDP9700, der unsere Redaktion für diese Ausgabe erreichte, nachdem wir ihn schon einige Male erfolglos angekündigt hatten.

Bis zur letzten Sekunde haben wohl die Entwickler noch Hand an den BDP9700 gelegt, bis er dann endlich unsere Redaktion erreichte. Da der Player zur Fidelio-Reihe gehört, gibt es keinen Zweifel darüber, das er in jedem Falle audiophilen Ansprüchen genügen soll. Als erstes Indiz dafür steht seine Fähigkeit, SACDs wiedergeben zu können. Welche weiteren Musikformate, insbesondere hoch auflösende, der Player wiederzugeben vermag, werden wir noch hören.

Paradedisziplin


Vorerst werfen wir einen Blick auf die Rückseite, um festzustellen, dass sich dort eine ganze Reihe analoger Anschlüsse tummelt. Eine analoge 7.1-Schnittstelle wurde mit vergoldeten Cinch-Anschlüssen realisiert, ebenso wie ein Zweikanalausgang. Für analoges Video gibt es noch eine FBAS-Buchse, ansonsten ist alles digital. Ein optischer und ein koaxialer Digitalausgang sind wiederum für den Ton zuständig, zwei HDMI-Schnittstellen teilen bei Bedarf die Übertragung von Bild und Ton untereinander auf. Beim Blick hinter die Kulissen respektive unter die Haube, fällt ein überaus durchdachtes Schaltungskonzept auf, die Analogausgänge sind durch die Bank diskret bestückt, für die Wandlung der Mehrkanalsignale zeichnet eine ganze Phalanx Burr-Brown-PCM- 1795-Wandler verantwortlich, ein rauscharmer PCM 1789 bereitet das Stereosignal auf. Mitverantwortlich für die Audioperformance des BDP9700 ist sicher der hochwertige Ringkerntrafo, der ausschließlich die Audio-Platine mit stabiler und störungsarmer Spannung versorgt. Die anderen, vor allem die digitalen Baugruppen werden von einem eigenen Netzteil versorgt, diese Trennung der Versorgungsspannung vermeidet weitestgehend gegenseitige Beeinträchtigungen. Das lüfterlose Design des Philips-Players unterstreicht zusätzlich den audiophilen Anspruch, denn selbst der leiseste Propeller kann bei manchen Musikpassagen zum nervigen Störfaktor werden. Das Laufwerk für die diversen Scheiben ist komplett abgeschirmt und gehört ebenfalls zur leisen Sorte; sobald die Schublade, die übrigens nicht von der massiven Sorte ist, die Disk eingezogen hat, ist beinah nichts mehr zu hören, selbst vom sonst so ruppigen Vorgang des Einlesens, dringt kaum etwas nach außen.

Preis: um 550 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Philips BDP9700

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 24.06.2013, 14:32 Uhr
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