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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Kingsman: The Secret Service (20th Century Fox)


Super-Agenten im Einsatz

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James Bond ist der bekannteste britische MI6-Agent der Filmgeschichte. Dass neben ihm auch andere Männer das Talent zum Superagenten haben, zeigt der actionreiche Thriller von Matthew Vaughn, der auf der sechsbändigen Comicserie „The Secret Service“ (2012/2013) von Mark Miller und Dave Gibbons basiert: Geheimagent Harry Hart (Colin Firth) steht im Dienst des Secret Service Kingsman. Als ein befreundeter Kollege während eines Militär-Einsatzes zu Tode kommt, stattet Hart der Witwe und ihrem fünfjährigen Sohn Gary „Eggsy“ persönlich einen Besuch ab. Siebzehn Jahre später sitzt Eggsy (Taron Egerton) wegen Autodiebstahl im Gefängnis. Er besinnt sich der hinterlassenen Telefonnummer von Harry Hart, der das Problem binnen kürzester Zeit löst. Wieder auf freiem Fuß, lässt sich Eggsy für das Rekrutierungsprogramm der Kingsman gewinnen. Unter der Leitung von Arthur (Michael Caine) und Merlin (Mark Strong) durchläuft der Teenager ein hartes Trainingsprogramm. Als Billionär Richmond Valentine (Samuel L. Jackson) den internationalen Frieden und die Sicherheit der Bevölkerung mit seiner technischen Erfindung gefährdet, bekommt Eggsy die Chance, zu zeigen, dass sich seine Ausbildung gelohnt hat und er die Anforderungen seines Mentors erfüllt. Vaughn vereint in seinem Actionthriller die Elemente rasanter und technisch versierter Spionage-Missionen im Stil von „James Bond“ mit der charmanten Coolness von britischen Gentlemen à la „Mit Schirm, Charme und Melone“. Der geheime Secret Service Kingsman erinnert an das MI6, rekrutiert jedoch erfolgversprechende Jugendliche als Agenten. Ein ausgeklügeltes Trainingsprogramm dient den Anwärtern in der elitären Einrichtung als Hilfestellung für den baldigen Einsatz. Colin Firth („The King’s Speech“), der angeleitet von dem australischen Material-Art- und Action-Choreograf Brad Allen („Kick Ass“), die meisten Stunts selbst meistert, sorgt mit seinem britischen Charme für humorvolle Situationen. Der fünfundzwanzigjährige Newcomer Taron Egerton durchläuft an seiner Seite amüsant den Wandel vom pubertären Kleinkriminellen zum Gentleman-Spion. Das Schauspiel von Samuel L. Jackson („The Return of the First Avenger“) wirkt hingegen überzogen. Dank Produktionsdesigner Paul Kirby, der mit technischen Raffinessen einen modernen Look kreierte, wirkt der Film zeitgemäß. In Verbindung mit dem britischen Look der Agenten von Kostüm-Designerin Arianne Phillips ergibt sich eine spannende Gegensätzlichkeit mit den technischen Gimmicks. 

Bild und Ton


Der Transfer ist angemessen und bildet kleine Details ab, leider sind die Ränder unscharf. Die satte Kolorierung wird in wenigen Szenen mit einem bräunlichen Farbfilter überdeckt. Die satten Kontraste werden nur durch wenige helle Highlights gebrochen. Der Ton ist sauber. Die Actionszenen sind mit einem aggressiven Sound versehen, der von dem dynamischen Score zusätzlich untermalt wird, wenn auch etwas leiser als im Originalton. Die Dialoge sind klar und verständlich wiedergegeben. 

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Kingsman: The Secret Service (20th Century Fox)

4.0 von 5 Sternen

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Sandy Kolbuch
Autor Sandy Kolbuch
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Datum 30.12.2015, 11:54 Uhr
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