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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (20th Century Fox)


X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

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Die Supermutanten im Kampf vereint

Seit 2000 gehören die „X-Men“ zu den Stars des Marvel-Superhelden- Universums. Im neuesten Film von Bryan Singer geht es erneut um die Vorgeschichte von Professor X und Magneto und die Vorurteile der Menschen gegen die Mutanten: In der dystopischen Zukunft erschafft Wissenschaftler Bolivar Trask (Peter Dinklage) monströse Sentinel-Roboter, um die Mutanten zu vernichten. Die verfeindeten Freunde Professor X (Patrick Stewart) und Magneto (Ian McKellen) müssen sich zu einer Alliance vereinen, um den Feind und sein Vorhaben zu stoppen. Sie senden Wolverine (Hugh Jackman) in die Vergangenheit, um zu verhindern, dass sich der junge Magneto (Michael Fassbender) von Professor X (James McAvoy) abwendet. Denn nur gemeinsam können sie die Zukunft der Mutanten retten. Zahlreiche Rückblenden helfen dem Publikum beim Zurechtfinden innerhalb des X-Men- Universums. Durch den Zeitreiseplot summiert sich die Anzahl der Darsteller, wodurch deutlich mehr Mutanten zum Einsatz kommen als in den Vorfilmen. Neben völlig neuen Charakteren wie Bishop (Omar Sy), Blink (Fan Bingbing) oder Warpath (Booboo Steward) kehren auch Jean (Famke Janssen) und Rouge (Anna Paquin) für einen Cameo- Auftritt zurück. Trotz der vielen Mutanten und der zwei Zeitebenen gelingt es dem Zuschauer, dem Handlungsverlauf zu folgen. Die Mutanten und die Sentinels werden mit grandiosen Effekten in Szene gesetzt. Wuchtige Explosionen, actionreiche Verfolgungsjagden, gleißende Feuereffekte und rasante Flugnummern vereinen sich zu einem überzeugenden Look. Dank des 3D-Effekts werden die Kulissen plastisch wiedergegeben. Der finale Krieg zwischen Robotern und Mutanten gipfelt im Inferno der Giganten. Am Rande findet Singer noch genügend Zeit, um den politischen Geschehnissen der Epoche Aufmerksamkeit zu schenken. Neben dem futuristischen Look punkten die X-Men mit schlagfertigem Humor. Lediglich der emotionale Tiefgang der Geschichte wird auf Kosten der Technik an den Rand gedrängt. Neben Hugh Jackman („Wolverine: Weg des Kriegers“), Ian McKellen, Patrick Stewart, Michael Fassbender, James McAvoy und Jennifer Lawrence, auf denen der Fokus der Handlung liegt, kann Peter Dinklage („Games of Thrones“) als Dr. Bolivar Trask nur den Hintergrund schmücken. 

Bild und Ton 


Bis auf gelegentlich eingefügte Super-8-Aufnahmen sind die Bilder unglaublich klar und ausgezeichnet plastisch. Die knackigen Kontraste und die kräftige Kolorierung mit leuchtenden Goldnuancen untermalen den futuristischen Look des Science- Fiction-Films. Dank hoher Bildstärke werden Details und Oberflächenstrukturen von Mutanten, Kleidungsstücken und Gegenständen deutlich wiedergegeben. Bei Gegenlicht stellt sich ein leichter Nebeleffekt ein, der die Bildqualität jedoch kaum mindert. Der Ton leistet sehr gute Arbeit. Der Film bietet wuchtige Effekte und einen unglaublich vollen Sound, der über den Subwoofer Höchstleistungen erreicht. Der Krieg der Mutanten, Explosionen oder Fluglärm kommen auf allen Kanälen zum Einsatz. Der akustische Raum ist kraftvoll und dynamisch, so dass der Zuschauer das Gefühl bekommt, mitten in der Handlung zu stehen. Die Dialoge sind in der englischen und deutschen Tonspur gleichermaßen verständlich. 

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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (20th Century Fox)

4.0 von 5 Sternen

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Sandy Kolbuch
Autor Sandy Kolbuch
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Datum 19.02.2015, 11:54 Uhr
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