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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Into The Woods (Disney)


Into The Woods

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Märchensammlung

Basierend auf dem gleichnamigen Bühnen-Musical von James Lapine und Stephen Sondheim („Sweeney Todd“) vereint nun Regisseur Rob Marshall die bekanntesten Märchenfiguren in Disneys „Into The Wood“ in einem atmosphärischen Abenteuer miteinander. Da sich der Bäcker (James Corden) und seine Frau (Emily Blunt) sehnlichst ein Kind wünschen, lassen sie sich auf einen Deal mit der bösen Hexe (Meryl Streep) ein. Damit sie den Fluch von der Familie nehmen kann, benötigt sie innerhalb von drei Tagen bestimmte Gegenstände. Auf der Suche nach den Dingen trifft das Bäckerpaar auf Rotkäppchen (Lilla Crawford), das vor dem listigen Wolf (Johnny Depp) flüchtet, sowie auf Jack (Daniel Huttlestone), der mit magischen Bohnen kämpft. Während Rapunzel (Mackenzie Mauzy) in einem Turm von der Hexe gefangen gehalten wird, ist Cinderella (Anna Kendrick) den Schikanen ihrer Stiefmutter und deren Töchter ausgeliefert. Doch tapfere Prinzen (Chris Pine und Billy Magnusssen) sind bereits auf dem Weg zu den unglücklichen Jungfrauen. Das starbesetzte Märchenabenteuer verzweigt sich in verschiedene Handlungsstränge. Die Schicksale der Einzelfiguren werden ausführlich betrachtet und in einer Parallelmontage über die Musiknummern miteinander verbunden. In der prachtvoll gestalteten Märchenkulisse treffen die Figuren im Wald aufeinander, wo stets die Wahrheit an die Oberfläche dringt. Rache, Gier, Eitelkeit, Ehebruch und das sexuelle Erwachen werden in metaphorischen Bildern beschrieben, die von Sondheims Kompositionen untermalt werden. Mitunter verlieren sich einzelne Geschichten in einem überlangen Monolog der Figuren, die den Zuschauer über die Dauer des Films nicht packen kann. Während Emily Blunt und Anna Kendrick ihre Rollen kraftvoll interpretieren, kann Meryl Streep ihre Rolle am Rande nur geringfügig ausweiten. 

Bild und Ton 


Die düsteren Kulissen im Wald sind größtenteils sehr dunkel geraten. Den erdigen Farben fehlt die Leuchtkraft, so dass weder Cinderellas Ballkleid noch Rotkäppchens Umhang aus der faden Kulisse hervorstechen kann. Eine leichte Mattheit der Bilder ist zu erkennen. Bei schnellen Kamerabewegen werden die Kulissen minimal weich wiedergegeben. Der Raum ist lebendig genutzt. Dialoge und Gesangnummern werden klar transportiert. 

Extras 


Das Bonusmaterial umfasst eine interessante Drehdoku sowie ein spannendes Making-of, das dem Zuschauer unter anderem Einblicke in das Kostümdesign bietet. In verschiedenen Featuretten kommen Darsteller und Filmemacher zu Wort.

Fazit

Optisch gelungenes Märchen-Musical, das sich leider in den verschiedenen Handlungssträngen und der Vielzahl von Figuren etwas verliert.
Ganze Bewertung anzeigen
Into The Woods (Disney)

4.0 von 5 Sternen

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Sandy Kolbuch
Autor Sandy Kolbuch
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Datum 18.11.2015, 11:55 Uhr
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