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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Thor – The Dark Kingdom (Disney)


Thor – The Dark Kingdom

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Der Donnergott kehrt zurück

Durch Stan Lee und Jack Kirby zum Leben erweckt, hatte die Figur Thor ihren ersten Auftritt 1962 in dem Comic „Journey Into Misery # 83“. Regisseur Kenneth Branagh brachte den Donnergott (Chris Hemsworth) mit „Thor“ 2011 auf die Kinoleinwand. Nachdem der Held von seinem Vater, dem Gott Odin (Anthony Hopkins), auf die Erde verbannt wurde, schloss sich Thor in „Marvel’s The Avengers“ (2012) mit den Superhelden Captain America, Iron Man, Black Widow, Hawkeye und Hulk zusammen. Regisseur Alan Taylor setzt mit seiner Fortsetzung „Thor – The Dark Kingdom“ kurz nach der Inhaftierung Lokis (Tom Hiddleston) in Asgard an. Nun sieht sich Thor dazu gezwungen, die Ordnung der neun Welten wiederherzustellen. Doch die Dunkelelfen, unter der Herrschaft von Malekith (Christopher Eccleston), wollen das Universum in die Dunkelheit stürzen. Nur wenn es Thor gelingt, Malekith zu besiegen und das Gleichgewicht der kosmischen Kräfte wieder herzustellen, kann er auch die Liebe zu seiner irdischen Freundin Jane Foster (Natalie Portman) retten. Wie gewohnt überzeugt Marvel mit einer grandiosen Optik, dank der Realwelt und Fantasy gekonnt miteinander vereint werden. Die gigantischen Welten präsentieren sich in einem ursprünglichen und gleichzeitig futuristischen Look. In der mittelalterlich wirkenden Welt, die vor der Kulisse Islands eingefangen wurde, wirkt die anfänglich dargestellte Vorgeschichte fast schon märchenhaft. Wenn der Marvel-Superheld in voller Montur mit der U-Bahn reist, hebt dies den Comic-Charakter des Films hervor und sorgt für humorvolle Momente. Auch einige der Kämpfe mit den Dunkelelfen sind dem Ursprungsmedium geschuldet. Trotz pointiertem Dialogwitz bleibt genügend Raum, um den galaktischen Krieg mit dem notwendigen Ernst in Szene zu setzen. Der Fokus bleibt jedoch auf dem Konkurrenzkampf der Brüder, die beide stark und souverän von Chris Hemsworth und Tom Hiddleston dargestellt werden. Mit Anthony Hopkins als Gott Odin bleibt die zugrunde liegende Mythologie erhalten. Der unerwartete Gastauftritt von Chris Evan alias Captain America schlägt den Bogen zu den Vorfilmen und weist bereits auf kommende Abenteuer hin. 

Bild und Ton


Erwartungsgemäß präsentiert sich der Film mit seiner animierten Welt in sehr klaren Bildern. Die Kolorierung ist sehr satt. Thors roter Mantel hebt sich sowohl aus der hellen Welt Asgard als auch aus den saftig-grünen Wäldern hervor. Die Brücke nach Asgard lässt ein regelrechtes Farbmeer erkennen. Ecken und Kanten von Gebäuden, aber auch Stuhllehnen oder Gläserränder erscheinen sehr scharfkantig. Die Details sind sehr sauber und zeigen deutlich einzelne Haare. Die Akustik lässt kaum Wünsche offen. Aufbrausender Wind, Regen und Donner nehmen den Raum ein. Die futuristischen Fluggeräte, Thors Schwung mit dem Hammer und die Magie der Welten sind akustisch untermalt. Die Kämpfe zwischen den Gegnern sind wuchtig und laut inszeniert. Der Angriff auf die Erde nimmt den gesamten Raum ein. Die Dialoge aller Figuren sind kräftig und gut verständlich. 

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Thor – The Dark Kingdom (Disney)

5.0 von 5 Sternen

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Sandy Kolbuch
Autor Sandy Kolbuch
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Datum 17.08.2014, 12:13 Uhr
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