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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Skyfall (Fox)


Skyfall

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Noch nie hatte 007 einen gefährlicheren Gegner als hier …

James Bond hetzt einer Liste hinterher, die Agenten enttarnt und dazu bereits führte, dass mehrere den Tod fanden. Kurz vor dem Zugriff desjenigen, der die Liste bei sich trägt, wird Bond auf Befehl von „M“ versehentlich von einer Kugel getroffen und stürzt in eine Schlucht. Von allen für tot gehalten und erklärt, hält sich 007 versteckt, bis ein Anschlag auf das MI6-Gebäude ihn nach London zurücklockt. Ohne seine gewohnte Fitness wird er dennoch für diensttauglich erklärt und nimmt die Spur von „Silva“ auf, einem Ex-Agenten, den „M“ seinerzeit verriet und der seitdem auf Rache sinnt … Unglaubliche 6,2 Millionen Zuschauer lockte der erfolgreichste Bond-Film aller Zeiten alleine in die deutschen Kinos – und das zu Recht! Im Gegensatz zum hastigen und überambitionierten „Quantum Trost“ besinnen sich die Macher unter Regisseur Sam Mendes einerseits auf alte Traditionen, lassen das Finale gar höchst altmodisch daherkommen, und schaffen dennoch den Brückenschlag zu modernen Themen wie Cyberkriminalität. Dazu gesellt sich während der nächtlichen Szenen in Shanghai eine fast kunstvolle Kameraführung, ohne dass diese über den Handlungen oder der Action steht.

Mit Javier Bardem letztlich hat man einen der charismatischsten Bond-Bösewichte überhaupt, und die sehr persönliche Geschichte, bei der geschickt mit dem Thema Vertrauen gespielt Vertrauensfrage(n) wird, überzeugt auf ganzer Linie. Einziger Wermutstropfen: Noch offene Fragen aus „Quantum Trost“ bleiben in „Skyfall“ unbeantwortet.

Bild und Ton


Die Blu-ray zeigt sich trotz vieler Tonspuren, einer Laufzeit von 140 Minuten und HD-Bonusmaterial perfekt in Sachen Bildqualität: Die Laufruhe ist extrem hoch, kein Körnchen trübt das Bild. Die Schärfe in Nahaufnahmen ist exorbitant. So erkennt man jede Pore und jedes feine Härchen in Judi Denchs Gesicht, kann gar ausmachen, dass die C-Säulen ihres Dienstjaguars mit Alcantara verkleidet sind (20’40). Sogar in den dunklen und stark gefilterten Szenen bleiben Unruhen aus und der Kontrastumfang ist hoch. Trotz lediglich gewöhnlicher DTS-Spur weiß der deutsche Ton zu gefallen: Bei Dynamiksprüngen nur minimal weniger druckvoll als sein englisches DTS-HD-Pendant (Explosion 21’22) und auch in Sachen Lautstärke kaum unterscheidbar, gefällt der Sound mit feiner Filmmusik, zahlreichen Effekten und exzellent eingebetteten Dialogen.

Extras


Zwei Audiokommentare, einer von Regisseur Mendes und einer von den Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson bieten viele Anekdoten von den Dreharbeiten. Kernfeature ist das knapp 60-minütige „Die Entstehung des Films“, das viele der waghalsigen Stunts in Istanbul erklärt, sich mit den Grundmotiven Frauen, Bösewichte, Autos und Gadgets beschäftigt und Erleuchtung darüber gibt, warum die Macher unbedingt „back to basics“ gehen wollten.

Fazit

„Skyfall“ ist qualitativ absolut auf Augenhöhe mit „Casino Royale“ und bietet neben atemberaubenden Actionszenen eine hervorragende Charakterzeichnung und ein ebenso altmodisches wie packendes Finale.
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Skyfall (Fox)

5.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 24.05.2013, 08:54 Uhr
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