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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Super 8 (Paramount)


Super 8

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Fantasy Hommage, Abenteue Liebeserklärung – „Super 8” ist s viel mehr als ein reiner Unterhaltungsfilm. 

Joe hat gerade seine Mutter verloren und findet ein wenig Zuflucht in den Dreharbeiten  zu einem Zombiefilm auf Super-8. Für diesen  hat sein Schulfreund und Regisseur Charles  gerade die junge Alice gewinnen können. Als  sie gemeinsam eines Abends eine dramatische  Szene in den Kasten bekommen wollen, verunglückt im Hintergrund ein Zug, und die  sechs Jungfilmer können sich gerade noch vor  umherfliegenden Wagons und Explosionen  retten. Doch das ist nur der Beginn einer Kette  von Ereignissen, die mit dem plötzlichen Auftauchen des U.S. Militärs beginnt, das rätselhafte Verschwinden von Menschen einschließt  und letztlich ein waschechtes Alien parat hält.  Als Alice von dem Wesen entführt wird, müssen Joe und seine Freunde sich ihren Ängsten  stellen und über sich hinauswachsen ...   J.J. Abrams enge Verbindung zu Steven Spielberg wird in “Super 8” eindeutig, wenn seine  Version eines Sommer-Jugendfi lms wie eine  Mischung aus „Stand by Me“ und vor allem  „E.T.“ daherkommt. Dabei gelingt es ihm,  seine fast vollständig unbekannten jungen  Darsteller so erfrischend unverbraucht und  gleichzeitig professionell agieren zu lassen,  dass man meint, sie wären schon Jahre im  Geschäft. Gerade Dakotas jüngere Schwester  Elle Fanning zeigt, dass in ihrer Familie eine  Menge Talent zu herrschen scheint. Es ist  Abrams’ großer Verdienst, dass er zwar eine  Aliengeschichte integriert, das ganze aber so  harmonisch einbettet, dass er weder seine  Figuren noch die Geschichte je der Lächerlichkeit preisgibt. Vielmehr gelingt ihm der  packendste Jugendfilm der letzten zwanzig  Jahre – Liebeserklärung an das Kino an sich  inbegriffen.

Bild und Ton



Obwohl, wie wir im Audiokommentar erfahren, „Super 8“ teils auf  35 mm, teils mit  RED-Digital-Kameras  Schmalfilmhelden gedreht wurde, bleibt der Look den ganzen  Film über konsistent. Wie sein Mentor Spiel-berg auch, hat Abrams eine Vorliebe für einen  körnigen, filmischen Eindruck, der in dunklen Szenen noch leicht zunimmt. Die Schärfe  ist dennoch sehr gut und die Farbkontraste  wirken natürlich.  Wann werden es die großen Filmverleihe endlich lernen? Wenn im Englischen schon eine  Dolby-True-HD-Spur mit 7.1! Kanälen vorliegt, dann kann man über eine 5.1-Dolby-Digital-Spur im Deutschen nur enttäuscht  sein. So hört sich zwar das Zugunglück zu  Beginn sogar in der Originalfassung eher wie  ein akustisches Unglück an und rumpelt undifferenziert, hat jedoch dramatisch mehr Effekte aufzuweisen, drückt mehr und mitunter  klingen die Sounds auch vollständig anders  (Katapultieren des großen Zylinders 18’12).  Schade, dass das Sounddesign hier grundsätzlich nicht besonders gelungen ist, ansonsten  wäre zumindest die englische Tonspur referenzverdächtig.

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Super 8 (Paramount)

5.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 19.04.2012, 09:13 Uhr
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