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Kategorie: Blu-ray Film

Einzeltest: Sony Pictures Illuminati


Von Engeln, Dämonen und Ambigrammen

950

Nach den Kontroversen um „Sakrileg“, der ersten Verfilmung der Romane von Dan Brown, blieb es bei „Illuminati“ im Vorfeld der Kinoauswertung erstaunlich ruhig. Vielleicht ist dies auch gut so, denn so kann man sich den Film ohne jede Vorverurteilung anschauen.

Der Papst ist tot. Es folgt die Zeit des Konklave, der Wahl eines neuen Heiligen Vaters hinter verschlossenen Türen. Vier der aussichtsreichsten Kandidaten wurden jedoch im Vorfeld entführt, und ein Schriftstück ruft den Symbologen Robert Langdon auf den Plan. Dieser erkennt, dass niemand anderes als der von der Kirche in der Vergangenheit in den Untergrund getriebene Bund der Illuminaten dahintersteckt und nun damit droht, stündlich einen der vier Kardinäle zu ermorden. Damit nicht genug, hat der Täter auch noch eine aus dem CERN entwendete Antimaterie-Kapsel versteckt, die, sobald dem Behälter die Energie ausgeht, mit Materie in Berührung kommt und für eine Explosion sorgt, welche die ganze Vatikanstadt zerstören wird - das Leben Hunderttausender Gläubiger, die auf auf dem Petersplatz die Verkündung des neuen Papstes warten, ist in Gefahr. Während Langdon mit der Physikerin Vittoria versucht, die Zeichen zu den möglichen Tatorten der Morde und somit den Täter zu finden, intrigieren im Hintergrund Mitglieder der Kirche und der Schweizer Garde um die Wette … Okay: Die Geschichte rund um die riesige Verschwörung innerhalb des Vatikans ist an den Haaren herbeigezogen, und auch die Verknüpfung mit der Antimateriebombe erscheint reichlich theoretisch; dennoch funktioniert „Illuminati“ganz erstaunlich gut.

Ob man nun Tom-Hanks- Fan ist oder nicht, in der Rolle des Robert Langdon kann er voll überzeugen, und seine Co-Darstellerin ist hier auch nicht im Ansatz so fehlbesetzt, wie es Audrey Tautou in „Sakrileg“ war. Dazu kommen namhafte und glänzend agierende Nebendarsteller und ein Ewan McGregor, der in der Rolle des Papst-Ziehsohnes sensibel-zurückhaltendes Schauspielern geradezu demonstriert. Größter Pluspunkt ist aber die straffe Inszenierung von Ron Howard, die es schafft, auch in der (vor dem Start wählbaren Extended Version) keinerlei Langeweile aufkommen zu lassen. Die zeitliche Spanne der Geschichte umfasst vier Stunden, und im Heimkino wird dies fast in Echtzeit und somit sehr rasant geschildert. Überraschend auch, dass Howard es schafft, trotz der teilweise vorhersehbaren Geschichte die Spannung konstant hochzuhalten - dabei gelingt es ihm, die Brown’sche Kritik an der Kirche nicht zu dogmatisch, sondern eher augenzwinkernd zu integrieren - ein absolut unterhaltsamer Film!

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Sony Pictures Illuminati

5.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 25.11.2009, 12:55 Uhr
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