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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Selbst ist die Braut (Walt Disney)


Scheinehe

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Über 160 Millionen Dollar spielte Sandra Bullocks letzte Komödie allein in den USA ein, und auf Blu-ray können wir nun sehen, warum …

Margaret Tate leitet erfolgreich einen Buchverlag, doch als der gebürtigen Kanadierin die neuerliche Aufenthaltsgenehmigung in den USA verweigert wird, weil sie ihre Anträge nicht rechzeitig eingesendet hat, droht ihr die Ausweisung. Doch dann steht der unter ihrer Fuchtel stehende und leidende Assistent Andrew gerade rechtzeitig vor der Tür, und Margaret verkündet kurzerhand ihre Hochzeit mit dem gutaussehenden Kerl. Um diesen Fake zu untermauern, willigt Margaret sogar ein, Andrews Eltern zu besuchen. Nicht nur, dass diese in Alaska wohnen, beginnen die zwei Gegenpole sogar Gefühle füreinander zu entwickeln … Es ist schon ein Vergnügen, Sandra Bullock dabei zu beobachten, wie sie die affektierte Karrierefrau gibt und dabei eine großartige physische Komik an den Tag legt. Dazu kommt, dass Ryan Reynolds das perfekte Gegenstück liefert und man schon lange zurückdenken muss, um ein derart perfekt harmonierendes Ensemble agieren zu sehen. Selbst der Schamanentanz der bald 88-jährigen Betty White („Golden Girls“) verkommt nicht zur peinlichen Nummer, sondern wird von Bullocks unbeholfenem Hip-Hop- Gestrampel einfach noch mal gesteigert. Schön, dass auch die etwas ernsteren Momente den Ton treffen und die Romantik stimmt.

Bild und Ton


Die Blu-ray liefert ein sichtbar bräunlich und warm gefiltertes Bild mit etwas flacher Schärfe und ein wenig zu zweidimensionalem Eindruck. Dafür ist die Laufruhe sehr hoch. Die Kontraste sind sehr ausgewogen, Farben wirken vor allem in Außenaufnahmen sehr natürlich. Beim Ton setzt man hauptsächlich auf gut verständliche Dialoge, während sich die Filmmusik zumeist dezent im Hintergrund hält. Das ist im besten Sinne ein unauffälliger Tonsektor.

Extras


Drei entfernte Szenen geben noch ein wenig mehr Aufschluss über ein paar der Begebenheiten des Films, ein (wirklich gutes) alternatives Ende zeigt eine beeindruckende Performance der Stewardess- Darstellerin Niecy Nash und die Pannen vom Dreh sind ebenfalls einen Blick wert. Der Audiokommentar der Regisseurin und des Autors ist lebhaft und erläutert sehr schön, wie gut das Team zusammengearbeitet hat.

Fazit

„Selbst ist die Braut“ ist definitiv das Highlight der romantischen Komödien in diesem Jahr – glänzend gespielt, mit pointierten Dialogen geschrieben und voll grandioser Slapstick-Momente.
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Selbst ist die Braut (Walt Disney)

4.0 von 5 Sternen

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Timo Wolters
Autor Timo Wolters
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Datum 27.01.2010, 12:13 Uhr
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