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Kategorie: Blu-ray Film

Filmrezension: Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere (Warner Bros)


Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere

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Hobbit Bilbo (Martin Freeman) kämpft um sein Leben.

Nachdem die Zwerge, unter der Führung von Thorin Eichenschild (Richard Armitage), ihre Heimat von Smaug zurückgefordert haben, bekommen sie den Zorn des Drachen zu spüren. Als der Drache die Seestadt Esgaroth dem Erdboden gleich gemacht hat und die Bevölkerung Schutz sucht, verweigert Thorin ihnen die Hilfe und das Gold, das Smaug ihnen einst gestohlen hatte. Hobbit Bilbo (Martin Freeman) versucht vergebens, zwischen den Parteien zu vermitteln. Doch die Armeen rüsten sich für die finale Schlacht auf dem Einsamen Berg. Der dunkle Herrscher Sauron kehrt mit mehreren Legionen Orks heim. Zwerge, Elben und Menschen werden in die Schlacht der fünf Heere verwickelt und kämpfen ums Überleben. Mit der finalen Schlacht endet die Hobbit-Trilogie unter der Regie von Peter Jackson. Während die Vorfilme „Eine unerwartete Reise“ und „Smaugs Einöde“ noch eine erkennbare dramaturgische Dichte erkennen ließen, besteht das Finale schlicht aus Kampfszenen, in denen die bekannten Figuren ihren Abschied zelebrieren. Gandalf (Ian McKellen) und Legolas (Orlando Bloom) dürfen noch am Rande in das Geschehen eingreifen, während Galadriel (Cate Blanchett), Elrond (Hugo Weaving), Saruman (Christopher Lee) und der alte Bilbo (Ian Holm) nur mit winzig kleinen Rollen bedacht werden. Obwohl die Schlachten und Kämpfe dank CGI kraftvoll inszeniert sind und die Kulissen erneut mit spektakulärer Optik glänzen, ist das Finale der schwächste Teil der Trilogie. Der Film reiht sich nahtlos an den Vorfilm an. Die Handlungsfäden werden weiter gesponnen und führen J.R.R. Tolkiens Geschichte zu Ende. Brutal und blutig fallen die Kämpfe aus, in denen gegnerische Armeen übereinander herfallen und Unschuldige mit in den Tod reißen. Der kraftvolle Score von Howard Shore erhebt sich über dem Schlachtfeld, das mit gigantischen Aufnahmen aus der Vogelperspektive eingefangen wird, während die Dramaturgie auf der Strecke bleibt. 

Bild und Ton


Sowohl die 2D- als auch die 3D-Version des Films liefert eine beeindruckende Optik. Blau-, Grau- und Lilatöne dominieren die überwiegend düsteren Bilder, die sehr kontrastreich ausfallen. Die Bildstärke ist auf einem sehr hohen Niveau angesiedelt und bildet jedes Detail bemerkenswert scharf ab. Selbst in den rasanten Schlachtenszenen bleibt die Stärke konstant. Nur Bilbos Erinnerungen heben sich durch einen bewusst genutzten Weichzeichner von der restlichen Handlung ab. Die 3D-Version hebt die ohnehin plastische Szenerie etwas mehr hervor. Der Sound lässt keine Wünsche offen. Der Film nutzt alle vorhandenen Kanäle, um den Zuschauer mitten ins Geschehen zu ziehen. Die Kämpfe sind extrem wuchtig und laut vertont: Jeder Schwerthieb macht sich akustisch bemerkbar, Körper knallen aufeinander, während Pfeile spürbar durch die Luft sausen und Würmer lautstark den Erdboden durchbrechen. Darüber liegt der donnernde Score, der den voluminösen Dialogen jedoch ausreichend Raum lässt. 

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Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere (Warner Bros)

5.0 von 5 Sternen

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Sandy Kolbuch
Autor Sandy Kolbuch
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Datum 18.07.2015, 11:59 Uhr
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